Georg Thoma - Ein Leben auf Skiern, Hinterzarten
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 S024007/301
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002 >> Januar 2002
21. Januar 2002
Mit sechs Geschwistern wuchs Georg Thoma in einfachen Verhältnissen in Hinterzarten auf. Im Alter von 10 Jahren wurde er Hirtenjunge und die 12 Kilometer zur Schule legte er im Winter auf Skiern, damals einfachen Holzlatten, zurück. Später beteiligte er sich an ersten Wettbewerben im Skisport, wobei ihm besonders der Zweikampf mit Skilanglauf und Skispringen imponierte. Sein Beruf, inzwischen war er Briefträger für Hinterzarten und Umland, kam seiner Ausdauer zugute und so bot er sich mit 20 Jahren der Nationalmannschaft an. Zwei Jahre später gewann Georg Thoma bei den Olympischen Winterspielen 1960 in Squaw Valley die Goldmedaille in der Nordischen Kombination. In seiner Heimat begegnete ihm eine außerordentliche und ungewohnte Welle der Popularität. Trotzdem blieb er am Boden, blieb als Briefträger in Hinterzarten und hielt sich für die folgenden sieben Jahre in der Weltspitze. Er ist Weltmeister, Olympiadritter, mehrfach Deutscher Meister und Sportler des Jahres. Nach seiner Karriere als Leistungssportler arbeitete er als Skilehrer, Tennislehrer und Fernseh-Co-Kommentator. Natürlich ist der 64-Jährige auch heute noch sportlich aktiv, auf Skiern und auf dem Fahrrad.
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Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Treffpunkt bei...
Hättich, Sepp; ehemaliger Skispringer
Steinhardt, Jörg; Kurdirektor Hinterzarten
Hinterzarten FR
Porträt; Sportler Georg Thoma
Sportart Nordische Kombination; Olympiasieger Georg Thoma
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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