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Suppliken, Mandate, Gravamina und sonstige Verfügungen zum
Rossdienst Vol. A
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Enthält: - Ausschreiben, Zitationen und Verfügungen der Regierung vom September bis Dezember 1658 zur Stellung der Lehn- und Ritterpferde, auch zur Einquartierung der Reiter im Flecken Horneburg (mit Verzeichnissen); Suppliken dazu vom September bis Dezember 1658, vorrangig wegen Ermäßigung, Befreiung oder Umwandlung in Geldzahlung, u.a. von: Oberstleutnant Johann von Lixfeld (mit Rechnung zur Ausrüstung der Reiter), den landgräflich-hessischen Amtmännern zu Osterholz und Lilienthal, dem Amtmann Christian Wolff und Hermann Kleberfeld in Verden, dem Verwalter Erich Evert Gröning zu Himmelpforten, der Stadt Buxtehude, den Erben des Otto Drewes zu Döse, dem Gräfen Matthäus von Haren im Alten Land, den Erben des Jacob Brümmer, Augustin Goebe(n), Anthon Günther von der Decken, der Witwe des Franz Marschalck, dem Amtmann Arnold Clodius in Hagen, dem Landrat Christoph von der Lieth, den Schulte'schen Pächtern Jacob Bunger, Dietrich Schumacher und Claus Hinsche zu Holtenklinken, Mette von Mandelsloh, Witwe des Hinrich Clüver, Gördt von der Lieth, der Witwe des Leutnants Eggerich Sündergeldt, Johanne Mette von der Decken, Witwe des Benedict Bremer, dem Linde'schen Amtmann Gerhard Altmann zu Neukloster, dem Amtmann Daniel Wolter zu Bremervörde, Hinrich Erich Brümmer zu Ullenstedt, Drost Jacob von Weicker in Thedinghausen, Bernhard Bocker namens seines Schwiegersohns Caspar Zschuncke, landgräflich-hessischer Amtschreiber zu Stotel, sowie der bremischen Ritterschaft - Berichte des Baumeisters Johann von Hassel in Bremen und des Bauschreibers Heinrich Poppe in Verden vom November 1658 - Protokoll vom 4. Dezember 1658 über Verhandlungen wegen fehlender Ritterpferde der Neubelehnten und Zahlung von Rossdienstgeldern; nachfolgende Memoriale des Hermann von Kleberfeld (mit Anlagen, u.a.: Verzeichnis der Güter Kleberfelds in Bremen-Verden) und des Majors Thomas von der Lippe; Entschuldigungsschreiben des Amtmanns Christian Wolff zu Verden, des Johann Orwege als Anwalt des Amtmanns zu Neuenwalde, des Amtmanns Christoph Pape zu Neuhaus, des Drosten Jacob von Weicker zu Thedinghausen wegen Fernbleibens - Memorial des Landrats Johann Heinrich von Brobergen und des Landrentmeisters Rudolf Wissing vom 12. Januar 1659 wegen Rossdienstpflicht von den Schulte'schen Marschgütern, mit nachfolgendem Regierungsbescheid
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1655
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1655
Lixfeld, Johann von, Oberstleutnant Wolff, Christian, Amtmann, Verden Kleberfeld, Hermann, Verden Gröning, Erich Evert, Verwalter, Himmelpforten Drewes, Otto, Döse Haren, Matthäus von, Gräfe, Altes Land Brümmer, Jacob, Erben Goebe(n), Augustin Decken, Anthon Günther von der Marschalck, Franz, Witwe Clodius, Arnold, Amtmann, Hagen Lieth, Christoph von der, Landrat Bunger, Jacob, Pächter, Schulte'scher, Holtenklinken Schumacher, Dietrich, Pächter, Schulte'scher, Holtenklinken Hinsche, Claus, Pächter, Schulte'scher, Holtenklinken Mandelsloh, Mette von, verw. Clüver Clüver, Hinrich Lieth, Gördt von der Sündergeldt, Eggerich, Leutnant, Witwe Decken, Johanne Mette von der, verw. Bremer Bremer, Benedict Altmann, Gerhard, Amtmann, Linde'scher, Neukloster Wolter, Daniel, Amtmann, Bremervörde Brümmer, Hinrich Erich, Ullenstedt Weicker, Jacob von, Drost, Thedinghausen Bocker, Bernhard Zschuncke, Caspar, Amtschreiber, landgräflich-hessischer, Stotel Hassel, Johann von, Baumeister, Bremen Poppe, Heinrich, Bauschreiber, Verden
Lippe, Thomas von der, Major Orwege, Johann, Anwalt Pape, Christoph, Anwalt, Neuhaus Brobergen, Johann Heinrich von, Landrat Wissing, Rudolf, Landrentmeister
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.