Julius Fehres an Karl Weltzien
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27072 Nachlass Karl Weltzien
27072 Nachlass Karl Weltzien >> 1 Korrespondenzstücke in der alphabetischen Folge der Absender >> 1.38 Fehres, Julius
1869 Januar 28, Aussig
Enthält: (1r) Fehres erinnert an seine frühere Bitte um Anstellung als Assistent, die seinerzeit keinen Erfolg hatte. Durch den Direktor (Max) Schaffner hat Fehres erfahren, dass durch den Tod seines Karlsruher Lehrers (Karl) Seubert "die Stelle eines Lehrers der Technologie und Metallurgie an der Polytechnischen Schule" frei geworden ist. (1v) Da Schaffner angab, dass als Nachfolger ein junger Mann aus der Praxis gesucht wird, bittet Fehres Weltzien, ihn für die Besetzung der Stelle vorzuschlagen. Er hat keine "wissenschaftliche[n] Untersuchungen auf dem Gebiete der Technologie" ausführen können, doch dürfte dies auf die anderen jungen Bewerber ebenfalls zutreffen. Fehres war zwei Jahre Praktikant und ein Jahr Assistent in Weltziens Labor. Er hat danach zwei Jahre an der Bergakademie in Clausthal studiert und dort das "Ingenieur-Examen" im Berg- und Hüttenfach abgelegt. (2r) Seinen preußischen Militärdienst hat er geleistet. Bald nach der Entlassung aus dem Militärdienst diente er 1866 im Krieg. Seit Winter 1866 arbeitet er in Aussig "in der Soda-Praxis". In andere Gebiete der Technologie würde er sich schnell einarbeiten.
2 Blatt
Akten
Clausthal (Ortsteil von Clausthal-Zellerfeld)/DE
Aussig (Ústí nad Labem)/CZ
07.03.2025, 09:23 MEZ