Herzog Ludwig von Bayern-Landshut, Konrad von Helmstatt, Vitztum von Amberg, und Erhard Rorenstetter, Ritter, beide Räte Kurfürst Friedrichs von der Pfalz, Kaspar von Schönberg, Ritter, und Appel von Tettau (Detthau), beide Räte des Kurfürsten Ernst und Herzog Albrechts von Sachsen, bekunden einen Spruch im Streit um die Gefangennahme Herzog Christophs von Bayern-München durch seinen Bruder Herzog Albrecht IV. von Bayern-München, in den auch Pfalzgraf Otto II. von Pfalz-Mosbach verwickelt war. Unter Zustimmung der Landstände von Bayern-München (ober und nider lanndschafft) soll Herzog Christoph gegen Leistung einer Urfehde aus der Gefangenschaft entlassen werden. Die vier bayerischen Herzöge und Brüder Albrecht IV., Christoph, Sigmund und Wolfgang werden verpflichtet, eine friedliche Einigung untereinander abzuschliessen. Eine Bestätigung dieser Abmachungen soll durch eine Gesandtschaft bei Kaiser Friedrich III. erwirkt werden. Siegel: S 1 = A 1. S 2 = A 2. S 3 = A 3. S 4 = A 4. S 5 = A 5. S 6: Herzog Otto II. von Pfalz-Mosbach. S 7: Herzog Sigmund von Bayern-München. S 8: Herzog Albrecht von Bayern-München. S 9: Herzog Christoph von Bayern-München. S 10: Herzog Wolfgang von Bayern-München. S 11: Abt Konrad von Tegernsee. S 12: Abt Paul von Wessobrunn. S 13: Propst Ulrich von Indersdorf. S 14: Johann von Abensberg. S 15: Sigmund Frauenberger vom Haag zu Prunn. S 16: Haug von Parsberg. S 17: Hans Dorrer von Hornstein. S 18: Stefan Schmiechen zu Wackerstein. S 19: Veit vom Egloffstein zum Bärnfels. S 20: Wolfgang Waldeck zu Waldenberg. S 21: München. S 22: Landsberg. S 23: Weilheim. S 24: Abt Benedikt von Oberaltaich. S 25: Abt Johann von Prüfening. S 26: Abt Christoph von Prüll. S 27: Johann Stauffer zu Ehrenfels. S 28: Heinrich Notthafft von Wernberg. S 29: Ludwig Paulsdorfer zu Kürn. S 30: Sigmund Puchberger zum Neuenhaus. S 31: Hans von Sattelbogen zu Lichteneck. S 32: Dietrich Haibeck zu Wiesenfelden. S 33: Peter Rainer zu Rain. S 34: Straubing. S 35: Deggendorf. S 36: Kelheim
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Herzog Ludwig von Bayern-Landshut, Konrad von Helmstatt, Vitztum von Amberg, und Erhard Rorenstetter, Ritter, beide Räte Kurfürst Friedrichs von der Pfalz, Kaspar von Schönberg, Ritter, und Appel von Tettau (Detthau), beide Räte des Kurfürsten Ernst und Herzog Albrechts von Sachsen, bekunden einen Spruch im Streit um die Gefangennahme Herzog Christophs von Bayern-München durch seinen Bruder Herzog Albrecht IV. von Bayern-München, in den auch Pfalzgraf Otto II. von Pfalz-Mosbach verwickelt war. Unter Zustimmung der Landstände von Bayern-München (ober und nider lanndschafft) soll Herzog Christoph gegen Leistung einer Urfehde aus der Gefangenschaft entlassen werden. Die vier bayerischen Herzöge und Brüder Albrecht IV., Christoph, Sigmund und Wolfgang werden verpflichtet, eine friedliche Einigung untereinander abzuschliessen. Eine Bestätigung dieser Abmachungen soll durch eine Gesandtschaft bei Kaiser Friedrich III. erwirkt werden. Siegel: S 1 = A 1. S 2 = A 2. S 3 = A 3. S 4 = A 4. S 5 = A 5. S 6: Herzog Otto II. von Pfalz-Mosbach. S 7: Herzog Sigmund von Bayern-München. S 8: Herzog Albrecht von Bayern-München. S 9: Herzog Christoph von Bayern-München. S 10: Herzog Wolfgang von Bayern-München. S 11: Abt Konrad von Tegernsee. S 12: Abt Paul von Wessobrunn. S 13: Propst Ulrich von Indersdorf. S 14: Johann von Abensberg. S 15: Sigmund Frauenberger vom Haag zu Prunn. S 16: Haug von Parsberg. S 17: Hans Dorrer von Hornstein. S 18: Stefan Schmiechen zu Wackerstein. S 19: Veit vom Egloffstein zum Bärnfels. S 20: Wolfgang Waldeck zu Waldenberg. S 21: München. S 22: Landsberg. S 23: Weilheim. S 24: Abt Benedikt von Oberaltaich. S 25: Abt Johann von Prüfening. S 26: Abt Christoph von Prüll. S 27: Johann Stauffer zu Ehrenfels. S 28: Heinrich Notthafft von Wernberg. S 29: Ludwig Paulsdorfer zu Kürn. S 30: Sigmund Puchberger zum Neuenhaus. S 31: Hans von Sattelbogen zu Lichteneck. S 32: Dietrich Haibeck zu Wiesenfelden. S 33: Peter Rainer zu Rain. S 34: Straubing. S 35: Deggendorf. S 36: Kelheim
BayHStA, Hausurkunden 697/1
Kasten III Lade 1 Nr. 697 ad 697
Hausurkunden
Hausurkunden >> Urkunden bis 1806/1837
09.10.1472
regest: Herzog Ludwig von Bayern-Landshut, Konrad von Helmstatt, Vitztum von Amberg, und Erhard Rorenstetter, Ritter, beide Räte Kurfürst Friedrichs von der Pfalz, Kaspar von Schönberg, Ritter, und Appel von Tettau (Detthau), beide Räte des Kurfürsten Ernst und Herzog Albrechts von Sachsen, bekunden einen Spruch im Streit um die Gefangennahme Herzog Christophs von Bayern-München durch seinen Bruder Herzog Albrecht IV. von Bayern-München, in den auch Pfalzgraf Otto II. von Pfalz-Mosbach verwickelt war. Unter Zustimmung der Landstände von Bayern-München (ober und nider lanndschafft) soll Herzog Christoph gegen Leistung einer Urfehde aus der Gefangenschaft entlassen werden. Die vier bayerischen Herzöge und Brüder Albrecht IV., Christoph, Sigmund und Wolfgang werden verpflichtet, eine friedliche Einigung untereinander abzuschliessen. Eine Bestätigung dieser Abmachungen soll durch eine Gesandtschaft bei Kaiser Friedrich III. erwirkt werden.
Siegel:
S 1 = A 1
S 2 = A 2
S 3 = A 3
S 4 = A 4
S 5 = A 5
S 6: Herzog Otto II. von Pfalz-Mosbach
S 7: Herzog Sigmund von Bayern-München
S 8: Herzog Albrecht von Bayern-München
S 9: Herzog Christoph von Bayern-München
S 10: Herzog Wolfgang von Bayern-München
S 11: Abt Konrad von Tegernsee
S 12: Abt Paul von Wessobrunn
S 13: Propst Ulrich von Indersdorf
S 14: Johann von Abensberg
S 15: Sigmund Frauenberger vom Haag zu Prunn
S 16: Haug von Parsberg
S 17: Hans Dorrer von Hornstein
S 18: Stefan Schmiechen zu Wackerstein
S 19: Veit vom Egloffstein zum Bärnfels
S 20: Wolfgang Waldeck zu Waldenberg
S 21: München
S 22: Landsberg
S 23: Weilheim
S 24: Abt Benedikt von Oberaltaich
S 25: Abt Johann von Prüfening
S 26: Abt Christoph von Prüll
S 27: Johann Stauffer zu Ehrenfels
S 28: Heinrich Notthafft von Wernberg
S 29: Ludwig Paulsdorfer zu Kürn
S 30: Sigmund Puchberger zum Neuenhaus
S 31: Hans von Sattelbogen zu Lichteneck
S 32: Dietrich Haibeck zu Wiesenfelden
S 33: Peter Rainer zu Rain
S 34: Straubing
S 35: Deggendorf
S 36: Kelheim
enthält u.a.: Siehe weitere gleichlautende Ausfertigungen in Nr. 697 und 740
Siegel:
S 1 = A 1
S 2 = A 2
S 3 = A 3
S 4 = A 4
S 5 = A 5
S 6: Herzog Otto II. von Pfalz-Mosbach
S 7: Herzog Sigmund von Bayern-München
S 8: Herzog Albrecht von Bayern-München
S 9: Herzog Christoph von Bayern-München
S 10: Herzog Wolfgang von Bayern-München
S 11: Abt Konrad von Tegernsee
S 12: Abt Paul von Wessobrunn
S 13: Propst Ulrich von Indersdorf
S 14: Johann von Abensberg
S 15: Sigmund Frauenberger vom Haag zu Prunn
S 16: Haug von Parsberg
S 17: Hans Dorrer von Hornstein
S 18: Stefan Schmiechen zu Wackerstein
S 19: Veit vom Egloffstein zum Bärnfels
S 20: Wolfgang Waldeck zu Waldenberg
S 21: München
S 22: Landsberg
S 23: Weilheim
S 24: Abt Benedikt von Oberaltaich
S 25: Abt Johann von Prüfening
S 26: Abt Christoph von Prüll
S 27: Johann Stauffer zu Ehrenfels
S 28: Heinrich Notthafft von Wernberg
S 29: Ludwig Paulsdorfer zu Kürn
S 30: Sigmund Puchberger zum Neuenhaus
S 31: Hans von Sattelbogen zu Lichteneck
S 32: Dietrich Haibeck zu Wiesenfelden
S 33: Peter Rainer zu Rain
S 34: Straubing
S 35: Deggendorf
S 36: Kelheim
enthält u.a.: Siehe weitere gleichlautende Ausfertigungen in Nr. 697 und 740
Perg.
Äußere Beschreibung: 43 x 71 cm
Urkunden
Sprache der Unterlagen
Besiegelung/Beglaubigung: 36 an Presseln anhängende Siegel, 1 Siegel (S 25) abgegangen
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Regensburg
Vermerke: Vermerk A
Originaldatierung: Geschehen und gebenn zu Regenspurg an sand Dyonisien tag des heyligen martrers nach Cristi unsers lieben herrn gepurt tausent vierhundert in dem zwayundsibentzigisten jare.
Unternummer: 1
Äußere Beschreibung: 43 x 71 cm
Regest: Herzog Ludwig von Bayern-Landshut, Konrad von Helmstatt, Vitztum von Amberg, und Erhard Rorenstetter, Ritter, beide Räte Kurfürst Friedrichs von der Pfalz, Kaspar von Schönberg, Ritter, und Appel von Tettau (Detthau), beide Räte des Kurfürsten Ernst und Herzog Albrechts von Sachsen, bekunden einen Spruch im Streit um die Gefangennahme Herzog Christophs von Bayern-München durch seinen Bruder Herzog Albrecht IV. von Bayern-München, in den auch Pfalzgraf Otto II. von Pfalz-Mosbach verwickelt war. Unter Zustimmung der Landstände von Bayern-München (ober und nider lanndschafft) soll Herzog Christoph gegen Leistung einer Urfehde aus der Gefangenschaft entlassen werden. Die vier bayerischen Herzöge und Brüder Albrecht IV., Christoph, Sigmund und Wolfgang werden verpflichtet, eine friedliche Einigung untereinander abzuschliessen. Eine Bestätigung dieser Abmachungen soll durch eine Gesandtschaft bei Kaiser Friedrich III. erwirkt werden. Siegel: S 1 = A 1 S 2 = A 2 S 3 = A 3 S 4 = A 4 S 5 = A 5 S 6: Herzog Otto II. von Pfalz-Mosbach S 7: Herzog Sigmund von Bayern-München S 8: Herzog Albrecht von Bayern-München S 9: Herzog Christoph von Bayern-München S 10: Herzog Wolfgang von Bayern-München S 11: Abt Konrad von Tegernsee S 12: Abt Paul von Wessobrunn S 13: Propst Ulrich von Indersdorf S 14: Johann von Abensberg S 15: Sigmund Frauenberger vom Haag zu Prunn S 16: Haug von Parsberg S 17: Hans Dorrer von Hornstein S 18: Stefan Schmiechen zu Wackerstein S 19: Veit vom Egloffstein zum Bärnfels S 20: Wolfgang Waldeck zu Waldenberg S 21: München S 22: Landsberg S 23: Weilheim S 24: Abt Benedikt von Oberaltaich S 25: Abt Johann von Prüfening S 26: Abt Christoph von Prüll S 27: Johann Stauffer zu Ehrenfels S 28: Heinrich Notthafft von Wernberg S 29: Ludwig Paulsdorfer zu Kürn S 30: Sigmund Puchberger zum Neuenhaus S 31: Hans von Sattelbogen zu Lichteneck S 32: Dietrich Haibeck zu Wiesenfelden S 33: Peter Rainer zu Rain S 34: Straubing S 35: Deggendorf S 36: Kelheim
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Regensburg
Vermerke: Vermerk A
Originaldatierung: Geschehen und gebenn zu Regenspurg an sand Dyonisien tag des heyligen martrers nach Cristi unsers lieben herrn gepurt tausent vierhundert in dem zwayundsibentzigisten jare.
Unternummer: 1
Äußere Beschreibung: 43 x 71 cm
Regest: Herzog Ludwig von Bayern-Landshut, Konrad von Helmstatt, Vitztum von Amberg, und Erhard Rorenstetter, Ritter, beide Räte Kurfürst Friedrichs von der Pfalz, Kaspar von Schönberg, Ritter, und Appel von Tettau (Detthau), beide Räte des Kurfürsten Ernst und Herzog Albrechts von Sachsen, bekunden einen Spruch im Streit um die Gefangennahme Herzog Christophs von Bayern-München durch seinen Bruder Herzog Albrecht IV. von Bayern-München, in den auch Pfalzgraf Otto II. von Pfalz-Mosbach verwickelt war. Unter Zustimmung der Landstände von Bayern-München (ober und nider lanndschafft) soll Herzog Christoph gegen Leistung einer Urfehde aus der Gefangenschaft entlassen werden. Die vier bayerischen Herzöge und Brüder Albrecht IV., Christoph, Sigmund und Wolfgang werden verpflichtet, eine friedliche Einigung untereinander abzuschliessen. Eine Bestätigung dieser Abmachungen soll durch eine Gesandtschaft bei Kaiser Friedrich III. erwirkt werden. Siegel: S 1 = A 1 S 2 = A 2 S 3 = A 3 S 4 = A 4 S 5 = A 5 S 6: Herzog Otto II. von Pfalz-Mosbach S 7: Herzog Sigmund von Bayern-München S 8: Herzog Albrecht von Bayern-München S 9: Herzog Christoph von Bayern-München S 10: Herzog Wolfgang von Bayern-München S 11: Abt Konrad von Tegernsee S 12: Abt Paul von Wessobrunn S 13: Propst Ulrich von Indersdorf S 14: Johann von Abensberg S 15: Sigmund Frauenberger vom Haag zu Prunn S 16: Haug von Parsberg S 17: Hans Dorrer von Hornstein S 18: Stefan Schmiechen zu Wackerstein S 19: Veit vom Egloffstein zum Bärnfels S 20: Wolfgang Waldeck zu Waldenberg S 21: München S 22: Landsberg S 23: Weilheim S 24: Abt Benedikt von Oberaltaich S 25: Abt Johann von Prüfening S 26: Abt Christoph von Prüll S 27: Johann Stauffer zu Ehrenfels S 28: Heinrich Notthafft von Wernberg S 29: Ludwig Paulsdorfer zu Kürn S 30: Sigmund Puchberger zum Neuenhaus S 31: Hans von Sattelbogen zu Lichteneck S 32: Dietrich Haibeck zu Wiesenfelden S 33: Peter Rainer zu Rain S 34: Straubing S 35: Deggendorf S 36: Kelheim
Ludwig, Bayern-Landshut, Herzog
Helmstatt, Konrad von; Vitztum von Amberg
Rorenstetter, Erhard, Ritter
Friedrich, Pfalz, Kurfürst von der
Schönberg, Kaspar von, Ritter
Tettau, Appel von
Ernst, Sachsen, Kurfürst
Albrecht, Sachsen, Herzog
Christoph, Bayern-München, Herzog
Albrecht IV., Bayern-München, Herzog
Otto II., Pfalz-Mosbach, Herzog, Pfalzgraf
Sigmund, Bayern-München, Herzog
Wolfgang, Bayern-München, Herzog
Friedrich III., Röm.-Dt. Reich, König, Kaiser
Konrad, Tegernsee, Abt
Paul, Wessobrunn, Abt
Ulrich, Indersdorf, Propst
Abensberg, Johann von
Frauenberger vom Haag zu Prunn, Sigmund
Parsberg, Haug von
Dorrer von Hornstein, Hans
Schmiechen zu Wackerstein, Stefan
Egloffstein zum Bärnfels, Veit von
Waldeck zu Waldenberg, Wolfgang
Benedikt, Oberaltaich, Abt
Johann, Prüfening, Abt
Christoph, Prüll, Abt
Stauffer zu Ehrenfels, Johann
Notthafft von Wernberg, Heinrich
Paulsdorfer zu Kürn, Ludwig
Puchberger zum Neuenhaus, Sigmund
Sattelbogen zu Lichteneck, Hans von
Haibeck zu Wiesenfelden, Dietrich
Rainer zu Rain, Peter
Bayern-München, Herzogtum, Landstände
Bayern-München, Herzogtum, Obere Landschaft
Bayern-München, Herzogtum, Niedere Landschaft
München
Landsberg am Lech (Lkr. Landsberg am Lech)
Weilheim in Oberbayern (Lkr. Weilheim-Schongau)
Straubing
Deggendorf (Lkr. Deggendorf)
Kelheim (Lkr. Kelheim)
Regensburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:35 MESZ