Johannes Kest, Landschreiber zu Hohenstein und Schultheiß zu Laufenselden gegen Wilhelm III. der Jüngere, Landgraf von Hessen-Marburg
Vollständigen Titel anzeigen
1, 823
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 1 Nassauische Akten >> 1.1 Prozessakten
1497
Enthält: Pergamenturkunde (1479) einer lebenslangen Belehnung des Klägers mit dem Landschreiberamt zu Hohenstein und Schultheißenamt zu Laufenselden durch Heinrich von Hessen
Enthält: Pergamenturkunde (1479) von Philipp Graf zu Katzenelnbogen betr. Verleihung einer Hofstelle bei Laufenselden an den Kläger
Enthält: Pergamenturkunde (1479) von Philipp Graf zu Katzenelnbogen betr. Verleihung einer Hofstelle bei Laufenselden an den Kläger
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Einführung am RKG wegen Rechtsverzögerung in der Austrägalinstanz, Anspruch auf Wiedereinsetzung in das 1479 durch Heinrich Landgraf zu Hessen lebenslang verliehene Landschreiberamt zu Hohenstein und Schultheißenamt zu Laufenselden, Rückgabe der bei der durch den Beklagten 1493 erfolgten Amtsentsetzung eingezogenen Güter
pre: Landgräflich hessische Kommissarien (als Austrägalinstanz) 1497
pre: RKG 1497
pre: Landgräflich hessische Kommissarien (als Austrägalinstanz) 1497
pre: RKG 1497
Kein Protokoll
Keine Quadrangulierung
Keine Quadrangulierung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ