Albert Havickhorst, Amtmann zu Iburg, beurkundet einen Vertrag zwischen den Bauern des Kirchspiels Kloster Oesede und dem Kloster Oesede (Priorin Benedikta von Glane) über eine Placke genannt dat Krummesyck, bei dem Northore gelegen und zu der Loebreden und Molenbreden gehörig, auf Grund eines älteren Schiedspruchs Amelyncks von Haren, Knappen und damals Amtmannes zu Iburg, dahin gehend: das Kloster soll das Krummesiek erblich behalten und einzäunen dürfen, dafür aber an die Ratleute der Kirche zu Kloster Oesede als Verwahrer der Kerzen des heiligen Sakraments daselbst jährlich sechs Schilling zahlen aus Everd Nergemanns (Niermanns) Haus in der Burschaft Sutdorpe im vorgenannten Kirchspiel. Außerdem gelobt das Kloster, durch "Grafft Hagen und Zaun" ein Tor machen zu lassen und den Bauern in Kriegszeiten zum Durchzug zu öffnen. Original auf Pergament. Zwei Siegel (Konvent zu Oesede, Albert Havickhorst) beide ab.
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Albert Havickhorst, Amtmann zu Iburg, beurkundet einen Vertrag zwischen den Bauern des Kirchspiels Kloster Oesede und dem Kloster Oesede (Priorin Benedikta von Glane) über eine Placke genannt dat Krummesyck, bei dem Northore gelegen und zu der Loebreden und Molenbreden gehörig, auf Grund eines älteren Schiedspruchs Amelyncks von Haren, Knappen und damals Amtmannes zu Iburg, dahin gehend: das Kloster soll das Krummesiek erblich behalten und einzäunen dürfen, dafür aber an die Ratleute der Kirche zu Kloster Oesede als Verwahrer der Kerzen des heiligen Sakraments daselbst jährlich sechs Schilling zahlen aus Everd Nergemanns (Niermanns) Haus in der Burschaft Sutdorpe im vorgenannten Kirchspiel. Außerdem gelobt das Kloster, durch "Grafft Hagen und Zaun" ein Tor machen zu lassen und den Bauern in Kriegszeiten zum Durchzug zu öffnen. Original auf Pergament. Zwei Siegel (Konvent zu Oesede, Albert Havickhorst) beide ab.
NLA OS, Rep 20, Nr. 104
NLA OS, Rep 20 Oesede, Benediktiner-Nonnenkloster - Urkunden
Oesede, Benediktiner-Nonnenkloster - Urkunden >> 1 Urkunden
18.02.1482
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ