Johann Ludwig Graf zu Nassau-Saarbrücken belehnt Conrad Eberhard von Rodenhausen zugleich für dessen Vettern Philipp Albert, Joh. Burckhard, Johann Conrad, Wolff Eberhard, Georg Adolph und Friedrich Ludwig von Rodenhausen zu Daubringen, bzw. dessen Bevollmächtigten Theophil Nicolai Milchling, Amtsverweser zu Treis an der Lumda, zu Mannlehen mit 1/2 Welderfeld bei Salzböden, 12 Morgen Land in der Aue zwischen Gießen und Gleiberg bei des 'Bilgers Creutze', dem Forsthafer zu Ruttershausen im Gericht Kirchberg und dem Teil am Gericht zu Kirchberg, halb vom Aussteller, halb von Hessen zu Lehen und dem Teil am Zehnten zu Wieseck. Siegler: Aussteller.
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Johann Ludwig Graf zu Nassau-Saarbrücken belehnt Conrad Eberhard von Rodenhausen zugleich für dessen Vettern Philipp Albert, Joh. Burckhard, Johann Conrad, Wolff Eberhard, Georg Adolph und Friedrich Ludwig von Rodenhausen zu Daubringen, bzw. dessen Bevollmächtigten Theophil Nicolai Milchling, Amtsverweser zu Treis an der Lumda, zu Mannlehen mit 1/2 Welderfeld bei Salzböden, 12 Morgen Land in der Aue zwischen Gießen und Gleiberg bei des 'Bilgers Creutze', dem Forsthafer zu Ruttershausen im Gericht Kirchberg und dem Teil am Gericht zu Kirchberg, halb vom Aussteller, halb von Hessen zu Lehen und dem Teil am Zehnten zu Wieseck. Siegler: Aussteller.
121, U von Rodenhausen 1684 Februar 12
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 18 Anfangsbuchstabe R >> 18.39 von Rodenhausen
1684 Februar 12
Ausfertigung, Pergament, Siegel am Pressel, eigenhändige Unterschrift
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Kirberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:06 MESZ