Ausstellung von Heimat- und Auswanderungsscheinen
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30728 Grundherrschaft Neumark, Nr. 520 (Zu benutzen im Staatsarchiv Chemnitz)
Registratursignatur: Litt. H. 193
30728 Grundherrschaft Neumark
30728 Grundherrschaft Neumark >> 2. Grundherrliche Gerichtsbarkeit >> 2.6. Amtliche Attestate und Patente
1840, 1843 - 1845, 1847 - 1854, 1856
Enthält u.a.: Ausstellung eines Auswanderungsscheins für August Ludwig Meißner, Webermeister in Neumark, nach Zdonska Wola [mit zweisprachigem Attestat poln. Behörden]; für Carl Friedrich Schlesier, Fleischergeselle in Neumark, und Carl Friedrich Heinz, Hufschmied und Gutsbesitzer in Beiersdorf, nach Irchwitz/Reuß; für Christian Friedrich Wolf, Webermeister in Neumark, nach Kahmer/Reuß; für Christian Friedrich Schürer aus Oberneumark nach Hermannsgrün; für Carl Wilhelm Burckhardt aus Oberneumark nach Reudnitz; für Christian Friedrich Müller, Riemergeselle in Oberneumark, nach Berlin; für Christian Friedrich Mehlhorn, Müllergeselle in Oberneumark, nach Sorge/Großhzgt. Weimar; für Christian Friedrich Jäger aus Neumark nach Jägersdorf; für Johann Gottlieb Gräf, Schweinehändler in Neumark, nach Fraureuth; für Friedrich Wilhelm und Friedrich August Kändler aus Neumark nach Hermannsgrün; für Christian Friedrich August Petzoldt aus Hauptmannsgrün nach Gottesgrün; für Johann Gottlob Singer, Zimmergeselle in Neumark, Friedrich August Jungk und Carl Friedrich Rahmig aus Oberneumark nach Amerika.- Ausstellung eines Wanderpasses für Carl Heinrich Stier, Färbergeselle in Neumark.
Patrimonialgericht Neumark
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:46 MEZ