Gefangenenlager im Weichselgau-Stutthof.
Vollständigen Titel anzeigen
0.4, 074/1067a
former reference number: Allgemeines 55
former reference number: I120, Folio 99
former reference number: Aktenzeichen des Absenders: 14a 13/L/We.
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> chronologisches Verzeichnis >> 1940
31.01.1940
Adressat: Reichsführer-SS, Chef der SS-H-Amtes, SS-Gruf. Pohl, SS-Gruf. Heydrich
Nach einer Besprechung hat der Chef des Hauptamtes für Haushalt und Bauten SS-Gruf. Pohl, es begrüßt, wenn das Gefangenenlager Stutthof als staatliches Konzentrationslager übernommen würde.
Nach einer Besprechung hat der Chef des Hauptamtes für Haushalt und Bauten SS-Gruf. Pohl, es begrüßt, wenn das Gefangenenlager Stutthof als staatliches Konzentrationslager übernommen würde.
Reichsführer-SS, Inspekteur der Konzentrationslager, Pol.-Oranienburg
Abgebende Stelle: Bundesarchiv
Art: Fotokopie vom Original
Archivale
Verwandtes Material: Verfg. Reichsführer-SS-Tagebuchnummer 678/40g Rs. und 14a 13/L/We vom 30.01.1940 (I120, Folio 96-98)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:19 MESZ