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Neugründung
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Preußische Akademie der Künste >> 01. Statuten, Satzungen, Akademiegeschichte, Recht >> 01.6. Akademie nach 1945
1945 - 1946
Enthält: Aktennotizen und Korrespondenz zwischen der Akademie und dem Magistrat über die Neugründung der Akademie. Alexander Amersdorffer, Zu neuen Zielen in neuer Zeit, Die Zukunft der Akademie der Künste, Sept. 1945, Essay mit hs. Entwurf und Notizen (Bl. 1-10). Ohne Verfasser, Aufgaben der Akademie der Künste, in "Berliner Zeitung", Sept. 1945 (Bl. 11); Schreiben Amersdorffers zu diesem Artikel und seiner Denkschrift, Notizen, Sept. 1945 (Bl. 12f.). Amersdorffer, Zweieinhalb Jahrhunderte Akademie der Künste, o.J. [1946] (Bl. 72-81). Amersdorffer, Die Akademie der Künste und ihre Stellung im kulturellen Leben Deutschlands, Exposé, Juli 1946 (Bl. 82f.). Tätigkeitsbericht der Akademie für 1945, Jan. 1946 (Bl. 14-17). Aktennotiz über ein Gespräch von Richard Scheibe, Georg Kolbe und Max Pechstein mit dem Magistrat, Jan. 1946 (Bl. 31f.); Rundschreiben von Richard Scheibe, unterschrieben von Wilhelm Gerstel, Wilhelm Kempff, Peter Dörfler und Hermann Claudius, 1946 (Bl. 33-38). Korrespondenz zwischen Amersdorffer, Karl Hofer und dem Magistrat über die Akademieneugründung, 1946 (Bl. 39-45, 66-68). Aktennotiz zu einem Gespräch Amersdorffers mit Settegast über Angelegenheiten der Akademie (Ausschluß Schumanns, Satzungsentwurf, Abtransport von Kunstwerken aus der Neuen Münze, Wiedergewinnung der Ausstellungsräume am Pariser Platz), März 1946 (Bl. 46-50), zusammenfassender Bericht an Settegast über das Gespräch, März 1946 (Bl. 52f.). Liste von Schreiben an Settegast mit Betr.-Vermerken, 1946 (Bl. 54). Schreiben Amersdorffers an den Magistrat zur Bestätigung der Akademie in ihrer Aufgabe, Juli 1946 (Bl. 84f.). Einladung zu einer Sitzung im Magistrat am 15. Aug. 1946, Liste der Eingeladenen, Stichwortprotokoll (Bl. 86, 88). Mitteilungen über Krankheit und Tod Amersdorffers, 1946 (Bl. 64f., 87, 89f.). Korrespondenz zur Frage der Einstellung des Akademiebetriebes und zu Entlassung von Mitarbeitern, 1946 (Bl. 57-63). Notizzettel Amersdorffers über die Parteimitgliedschaft von Max v. Schillings, stenogr. Anm., o.J. (Bl. 51). Limfert, Um die Preussische Akademie der Künste, Ist sie überholt oder hat sie ein Erbe hinterlassen?, Nov. 1945, Denkschrift-Exzerpt (Bl. 18-29). Notiz zur Schaffung einer Kunstkammer, in "Der Tagesspiegel", Dez. 1945 (Bl. 30). Abschriften von Zeitungsartikeln, jeweils ohne Verfasser (wahrscheinlich Amersdorffer): 250 Jahre Akademie der Künste, in "Tägliche Rundschau", Juli 1946; 1696-1946, in "Der Kurier", Juli 1946; 250 Jahre Akademie der Künste, in "Nacht-Express", Juli 1946; Notiz in "Der Tagesspiegel", Juni 1946 (Bl. 69f.).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.