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Pulvermühle und Sprengstoff-Fabrik in Eiserfey
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Landratsamt Schleiden >> 5. Handel, Gewerbe und Industrie
1865-1886
Enthaeltvermerke: Enthält: Schriftwechsel, betreffend die Umwandlung des ehemaligen Hüttenwerks "Neuwerk bei Eiserfey" in eine Pulvermühle durch die Firma Carl Kreuser jr. und Kompanie, sowie deren Explosion am 16.2.1866 und ihre Wiederinbetriebnahme, mit Gutachten und Revisionsattest des Kreisbaumeisters, 1865-1867; Schreiben der Bezirksregierung Aachen an den kommissarischen Kreisbaumeister Holle, mit ausführlicher Darlegung der Kriterien für die amtliche Prüfung von Blitzableitern, 1867; Schreiben der Bezirksregierung Aachen an den Fabrikinspektor Polizeirat Piper, betreffend die wiederholte Explosion von Pulverfabriken im Regierungsbezirk, die auf Missachtung der Sicherheitsbestimmungen zurückgeführt werden, 1866; Schriftwechsel, den Bau einer Transport-Eisenbahn auf dem Gelände der Pulvermühle der Firma Schmitz und Companie bei Eiserfey betreffend, mit Revisionsattest und Erläuterungsbericht des Kreisbaumeisters Holle, 1867/68; Schriftwechsel, betreffend die Anlage eines zweiten Pulvermagazins auf dem Gelände der Pulvermühle der Firma Clemens August Schmitz und Companie aus Eiserfey bei Eiserfey, mit Revisionsattest des Kreisbaumeisters Holle, 1868/69; Schriftwechsel, betreffend den Wiederaufbau der am 9.6.1869 explodierten Pulvermühle der Firma C.A. Schmitz und Companie bei Eiserfey, 1869; Schreiben des Mechernicher Bergewerks-Aktienvereins an C.A. Schmitz und Kompanie mit der MItteilung, dass man dringend Nachschub an Pulver benötige, das man sich andernorts auf Kosten von C.A. Schmitz und Kompanie beschaffen werde, sollte es nicht schnellstens geliefert werden, 1869; Schriftwechsel, betreffend die Explosion in der Pulvermühle von C.A. Schmitz und Kompanie bei Eiserfey am 21.3.1870 und den folgenden Wiederaufbau, 1870; Konzept eines Gutachtens des Kreisbaumeisters Holle über den Antrag der Firma C.A. Schmitz und Kompanie, bei Eiserfey eine Fabrik zur Herstellung des Sprengstoffs Lithofracteur zu errichten, 1870; Schriftwechsel, betreffend die Explosion in der Pulvermühle von C.A. Schmitz und Kompanie bei Eiserfey am 12.8.1870 und den folgenden Wiederaufbau, mit Revisionsattest des Kreisbaumeisters, 1870/71; Schriftwechsel, betreffend den Bau einer Fabrik zur Herstellung des Sprengstoffs Lithofracteur (Steinbrecher) in Eiserfey durch die Firma C.A. Schmitz und Kompanie, mit Revisionsattest des Kreisbaumeisters, 1870-1872; Bescheinigung des Kreisbaumeisters, dass das Dynamit-Magazin der Pulverfabrik bei Eiserfey sich noch in demselben baulichen Zustand befindet wie bei der Revision von 1872, 1876; Schriftwechsel, betreffend die Explosion vom 4.12.1872 in der Pulverfabrik von C.A. Schmitz und Kompanie und den folgenden Wiederaufbau, 1872/73; Revisionsattest des Kreisbaumeisters Schütte über die in der Pulverfabrik von C.A. Schmitz und Kompanie installierten Laternen, 1875; Schreiben der Bezirksregierung Aachen an den Generaldirektor der Vereinigten Rheinisch-Westfälischen Pulverfabriken, Heidemann, betreffend den Betrieb der Pulverfabrik in Eiserfey während der Nacht, 1874; Revisionsattest des Kreisbaumeisters Schütte über das Dynamit-Magazin der Pulverfabrik in Eiserfey, 1876; Schriftwechsel, betreffend den Bau eines Pulver-Magazins auf dem Gelände der Pulverfabrik der Vereinigten Rheinisch-Westfälischen Pulverfabriken in Eiserfey, mit Revisionsattest des Kreisbaumeisters, 1886. Darin: Plan zu einer Luftheizungsanlage für die Herstellung des Sprengstoffs "Steinbrecher" in der Fabrik von C.A. Schmitz und Kompanie in Eiserfey im Maßstab 1:48, kolorierte Federzeichnung, gefaltet, 1870.
Landratsamt Schleiden
3cm
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.