Die von dem holstein-schaumburgischen Kanzler Magister Johann Gogreve herrührenden Lehen, die nach dem Tod von dessen Urenkel, Anton Wulbrand Gogr...
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Urk. 14, 11684
A I u, Schlüter sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Mehrere Familien >> Personenbetreffe N-S >> Schlüter et Consortes
1837 Januar 24
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die von dem holstein-schaumburgischen Kanzler Magister Johann Gogreve herrührenden Lehen, die nach dem Tod von dessen Urenkel, Anton Wulbrand Gogreve zu Stadthagen, an dessen Schwester, die Witwe des Statius Kroppen, gekommen waren, die für sich und ihre Mitbelehnten 1673 belehnt worden war. Später gelangten die Lehen an ihre Base Katharina Elisabeth, geborene Meyer, und deren Ehemann, den braunschweigisch-lüneburgischen Amtsschreiber Scheile zu Neuenbrockhausen. Die Witwe Katharina Elisabeth, geborene Meyer, und ihre Kinder waren dann am 22. Mai 1688 belehnt worden. Die Lehngüter beinhalten: 1.) ein freier Siedelhof zu Pohle [Gem., Lkr. Schaumburg] im Amt Rodenberg mit seinem Zubehör an Ländereien, Wiesen, Kämpen, Holzung, Schäferei und Fischerei vom Neuenfelde bis Apelern [Gem. in der Samtgem. Rodenberg, Lkr. Schaumburg]; 2.) eine Hufe Land zu Gestorf [Stadtteil von Springe, Lkr. Region Hannover] im Amt Calenberg; 3.) zwei Meierhöfe zu Hobbensen [Stadtteil von Stadthagen, Lkr. Schaumburg] und Meerbeck [Gem. in der Samtgem. Niederwöhren, Lkr. Schaumburg]; 4.) eine Summe von 2.600 Goldtalern und 3.010 Reichstalern statt der damit abgelösten zwei Zehnten vor dem Dorf Weligehausen im Amt Hamelspringe im Fürstentum Hannover und vor dem Dorf Segelhorst [Stadtteil von Hessisch Oldendorf, Lkr. Hameln-Pyrmont] im Amt Schaumburg als Erblehen. Diese Summe wurde zum Ankauf von Staatspapieren verwendet, die zusammen mit dem restlichen Geld gerichtlich hinterlegt bzw. in die Landkreditkasse gezahlt wurde, bis ein anderweitiger, genügender Ersatz gefunden wird. [Ehemals Lehen der Grafen von Holstein-Schaumburg]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Beste, Obergerichtsanwalt in Kassel, als Bevollmächtigter
Vermerke (Urkunde): Siegler: Beste, Obergerichtsanwalt in Kassel, als Bevollmächtigter
Belehnte/r: Ernst Wilhelm Gustav Schlüter, Justizrat zu Stade, Sohn des verstorbenen Georg Friedrich Schlüter, Luise Dorothee Albertine Schlüter, Ludwig August Schlüter und die Kinder der verstorbenen Hedwig Elisabeth Luise Schlüter, verheiratete von Quintus Icilius, nämlich Ernst Gustav Wilhelm, Marie Henriette Elisabeth, Ernst Friedrich und Ludwig Wilhelm, und weitere namentlich genannte Personen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.04.0010, 12:46 MEZ
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