Landsässerei Altendorf (Bestand)
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Landsässerei Altendorf
Staatsarchiv Amberg (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Staatsarchivs Amberg >> IV. Nichtstaatliches Archivgut >> B. Archive des Adels, adelige Standesherrschaft und Jurisdiktion >> 4. Hofmarken und Patrimonialgerichte
1713-1848
Vorwort: In Altendorf (Landkreis Schwandorf) befanden sich zwei Gutsherrschaften (lehenbares Landsassengut Altendorf und allodiales Landsassengut Altendorf), die lange Zeit unterschiedliche Besitzer hatten. Das lehenbare Landsassengut (Besitzerabfolge: Per, von Plankenfels, Gienger, Steinhauser, von Löschwitz, von Kürmreuth, Fuchs, von Schellenberg, Horneck von Hornberg bis 1780) hatte Untertanen in Altendorf, Altfalter, Auhof, Unterkonhof und Willhof. Das allodiale Landsassengut (Besitzerabfolge: von Pertolzhofen, Portner, von Schallern, von Freudenberg bis 1765) hatte Untertanen in Altendorf und Oberkonhof. 1765 erwarb Wolf Christoph Freiherr von Bernclau das allodiale Landsassengut, im Jahr 1780 sein Neffe Caspar Bernclau Freiherr von Schönreuth das lehenbare Landsassengut. Damit waren erstmals beide Güter in einer Hand vereinigt. Dies blieb auch unter den nachfolgenden Besitzern bestehen: 1794 Maria Anna von Karg, 1810 Anton Baron Sauer von Zangenstein. 1821 wurde das Patrimonialgericht II. Klasse Altendorf errichtet. 1841 wurde der Gerichtssitz nach Guteneck verlegt, 1848 erfolgte die Auflösung. Briefprotokolle: BP Nabburg 353-355. Es handelt sich um 78 Archivalieneinheiten mit einer Laufzeit von 1713 bis 1848.
Landsässerei Altendorf
78
Bestand
Akten
ger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 10:30 MEZ