(1) B 4559 (2)~Kläger: Johann Dietrich von dem Brinck zu Iggenhausen, hess. Drost zu Schaumburg, (Bekl. 1. Inst. Lucia Maria, geb. Steding, Witwe von dem Brinck) (3)~Beklagter: Dietrich Reineken, Oberstlieutenant, (Kl. 1. Inst. zusammen mit Carl Gustav von Hillen, braunschweig-lüneburgischer Hofmeister, namens ihrer Frauen als Erben des Henrich von Oeynhausen zu Schwalenberg) (4)~Prokuratoren (Kl.): Dr. Barthold Giesenbier 1651 (5)~Prozessart: Appellationis Streitgegenstand: Hintergrund des Verfahrens sind Schuldforderungen, deren Ursprung bis ins 16. Jh. zurückreicht. Die RKG-Appellation richtet sich gegen die dieser Forderungen wegen angeordnete Immission des Appellaten in Iggenhausener Besitz. Der Appellant hatte dagegen erklärt, alle fälligen Gelder erlegt zu haben, die Obligationen seien lediglich teils von denjenigen, bei denen er die Gelder deponiert habe, teils von Reineken selbst bisher nicht herausgegeben worden. Im Protokoll folgen einem prozeßeinleitenden Termin abschließend Completum- (8.) und Expeditum-Vermerk (12. März 1652). (6)~Instanzen: 1. Als Vormund und Administrator der Grafschaft Lippe Graf Emich zu Leiningen-Dagsburg 1639 - 1650 ( 2. RKG 1651 - 1652 (1639 - 1651) (7)~Beweismittel: Acta priora (Bd. 2). (8)~Beschreibung: 2 Bde., 4,5 cm; Bd. 1: 4 Bl., lose; Q 1 - 4, es fehlt Q 4 (s. L 82 Nr. 53 (B 4560) Bl. 5 - 5a); Bd. 2: 3,5 cm, Bl. 6 - 205, geb.