Rodenwalde - Gutshaus
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N20-0484
o. Sign.
N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
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September 2002
Enthält: - Gutshaus Rodenwalde (14 km SW von Wittenburg) Eingeschossiger, 9-achsiger Fachwerkbau mit Satteldach und rustikalem Fundament. Das Dach mit Lang- und Fledermausgauben in zwei Etagen besetzt. Rechtwinklig dazu ein zweigeschossiger, 9-achsiger Seitentrakt mit separatem Eingang. Im Umfeld noch genutzte riesige Wirtschaftsgebäude mit niedersächsischem Fachwerk und Überhangsgaube sowie geschlossener Tordurchfahrt. Gutshaus ist zur Zeit nicht bewohnt. Im Jahr 1930 kaufte der viele Jahre in Südafrika lebende erfolgreiche Geologe Dr. Ing. Hans Merensky von dem auf Gut Goldenbow wirtschaftenden Henning von Bülow das Gut Rodenwalde. Merensky bewirtschaftete auch zwei weitere Güter in Schlesien und Pommern, sowie drei Güter in Südafrika. Erfolgreiche geologische Funde in Südafrika machten ihn vermögend. Lebensdaten: 1871-1952 Auch landwirtschaftlich war es mit Graszüchtungen sehr erfolgreich. Ehe- und Kinderlos überführte er sein Vermögen in einen Trust und in Stiftungen ein. Bild 2: Wirtschaftshofteil mit Torhaus
Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Nutzungs- und Veröffentlichungsrecht wurden dem Kreisarchiv übertragen.
Format: 10x14,5 cm
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Format: 10x14,5 cm
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ