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Gf. Karl [I.] zu Zollern und Sigmaringen, des hl. röm. Reiches Erbkämmerer, und Sebastian von Gültlingen zu Hohenentringen, Vormünder der Rosina, Tochter der verst. Frau Katharina von Gültlingen, geb. von Mulfingen, bekunden, daß sie zum Nutzen ihrer Pflegetochter für 1600 fl (je 15 Batzen Konstanzer W.), die bar bezahlt wurden, dem edlen festen Sebastian Schenk von Stauffenberg und allen seinen Erben und Nachkommen verkauft haben: Den Burgstall Schatzberg mit dem Berg, auf dem der Burgstall steht, das Dorf Egelfingen mit der Vogtei und den dazugehörigen Hölzern, Wäldern, Wun und Weide, Leuten, Gütern, Zwingen und Bannen, alles, was zu dem Burgstall Schatzberg gehört wie Hauptrechte, Leibeigenschaft der Eigenleute, die zum Schloß Schatzberg gehören und innerhalb und außerhalb des Dorfes Egelfingen seßhaft sind, sowie das Fischwasser an der Lauchert von Hitzkofen bis an des Gf. Karl zu Zollern und Sigmaringen eigenes Wasser, das jetzt Bartlin Fischers Wwe. von Sigmaringendorf innehat, und alle Lehen und Pfandschaften, die der verst. Kaspar von Gütlingen und danach seine Wwe. Katharina von Gültlingen gehabt, gebraucht und genossen haben und an die Pflegetochter gekommen sind; sodann alle Zinse und Gülten, die zum Burgstall und Burg Schatzberg und der Vogtei des Dorfes Egelfingen gehören; so gehen aus dem Vogtrecht der Kirche zu Emerfeld jährlich 2 lb h; Bastian Strigel von Langenenslingen gibt jährlich aus einem Wieslein am Andrechen 3 ß h; Bartlin Harscher gibt aus des alten Erhard Heldings Haus vierthalb ß h; Theis Sutor 5 ß h und 1 Fastnachtshenne aus einem Garten; der Stöb gibt 4 ß h aus des alten Gebels Hofraite; die Feldmühle, die zur Zeit Hans Gugler innehat, gibt jährlich 7 lb h, 2 Malter Kerne, 1 Viertel Eier, 4 Hühner, 2 Fastnachtshennen; Hans Helding gibt 16 ß, 1 Fastnachtshenne aus des alten Merk Schwinken Gut; Harscher der Müller gibt dritthalb Malter Vesen, 10 ß h, 30 Eier und 1 Fastnachtshenne aus der Schoblin Gut; Jakob Ruff gibt von Langhans Müllers Gut 10 ß, 1/2 Viertel Eier, 1 Fastnachtshenne, 1 Malter Roggen, 2 Viertel 2 Ime Kerne, 1 Wiese in Weit Riedt gibt jährlich 3 ß. Dem Kauf eingeschlossen sind die folgenden Pfandgüter zu und um Langenenslingen: Simon Sutor gibt aus des alten Bentzen Sutors Gut 10 ß h, 1/2 Viertel Eier, l Fastnachtshenne, 10 Viertel Roggen, 7 Viertel Kerne Riedlinger Maß; Bentz Sutor d. J. gibt aus Rugcker Sailers Gut 6 ß h, 1/2 Viertel Eier, 1 Fastnachtshenne, 5 Viertel 1 Ime Kerne, 1 Malter Roggen; Cunlin Maier gibt aus Mauritzen Gaisers Gut 7 ß h, 30 Eier, 1 Fastnachtshenne, 1 Malter Kerne; Peter Weber gibt aus Heinz Sutors Lehen 10 ß h, 1 Fastnachtshenne, 1 Malter Kerne; Hans Sutor gibt aus Heinz Walthers Gut 1 lb 4 ß h, 1 Fastnachtshenne, 7 Viertel Kerne, 14 Viertel Roggen; das Fischwasser an der Lauchert gibt jährlich 9 lb h und 4 Dienstfische, jeder Dienstfisch zu 5 ß h. Die gen. Gülten und Güter, nämlich Schatzberg und die Vogtei Egelfingen mit Leuten, Gütern, auch das Vogtrecht der Kirche Emerfeld, die Pfandgüter, auch das Fischwasser sind frei eigen und sind der Pflegetochter erblich zugefallen. Von dem Verkauf ausgenommen bleibt jedoch ausdrücklich das Vogtrecht über die Kirche Emerfeld selbst.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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