Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Johann Pucker und seine Ehefrau Sophia (Fye) sowie ihre Kinder
Gottschalk, Johann (Henne), Ewald, Martin, Bonifatius und Adolf versöhnen
sich mit ...
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1451-1460
1457 April 23
Ausfertigung, Pergament, vier mit Pergamentstreifen angehängte Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno Domini M° quadringentesimo quinquagesimoseptimo in die Georii martiris
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Pucker und seine Ehefrau Sophia (Fye) sowie ihre Kinder Gottschalk, Johann (Henne), Ewald, Martin, Bonifatius und Adolf versöhnen sich mit Reinhard [von Weilnau], Abt von Fulda, nach Forderungen durch den Abt, der Gefangennahme Johanns durch den Abt und der Wegnahme des Hauses, das auf dem Dienstagsmarkt in Fulda in der Schmiedegasse oberhalb des Kaufhauses liegt und das Johann vom verstorbenen Abt Hermann [von Buchenau] zusammen mit einer Hofstelle und einem Garten, der oberhalb eines dahinter liegenden Weges liegt, gekauft hatte, sowie wegen der Wegnahme eines Johann verschriebenen Zentgrafenamtes, nachdem seine Junker und guten Freunde beim Abt für ihn eingetreten waren. Der Abt gibt Johann Haus, Hofstelle und Garten zurück, verzichtet auf alle Forderungen und nimmt Johann als seinen Bürger und Hintersassen an. Johann verzeiht dem Abt und erklärt, dass er die Gnade des Abtes in Rom erlangt hat. Sollte der Verzicht nicht eingehalten und wiederum Forderungen von Seiten der Familie Pucker gestellt werden, wollen sie dem Abt eine Strafe von 600 rheinischen Gulden zahlen; der Schiedsbrief soll dennoch weiter gültig sein. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2, Avers 3, Avers 4)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Simon von Schlitz genannt von Görtz, Junker
Vermerke (Urkunde): Siegler: Philipp von Herda der Ältere, Junker
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich Küchenmeister, Junker
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich von Schenkwald, Junker
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.