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Bestätigung des Verkaufs eines Ackers beim Münsterfeld in Fulda durch Elisabeth Tyle an Friedrich und Elisabeth von Borsch
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Urk. 79 Reichsabtei Fulda: Gerichte, Ritterschaft, Orte, Stadt Fulda [ehemals: Urkunden R V, VI, VII, VIII]
Reichsabtei Fulda: Gerichte, Ritterschaft, Orte, Stadt Fulda [ehemals: Urkunden R V, VI, VII, VIII] >> Gerichte (ehemals: Urkunden R V) >> 3 Stadtgericht
1411 Februar 18
Ausfertigung, Pergament, an Pergamentstreifen anhängendes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno domini millesimo quadringentesimo undecimo quarta feria ante cathedra sancti Petri apostoli
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Eckhard von Gelnhausen (Eghard von Geilnhusen), Schultheiß von Fulda, bestätigt, dass vor ihm und den Schöffen des Gerichts an der Münze (muntze) in Fulda Elisabeth (Else) Tyle, die Witwe des Heinrich (Heintzen) Tyle, Bürgerin von Fulda, erschienen ist und an Friedrich von Borsch (Fritzschen von Borsa), Schöffe in Fulda, und dessen Ehefrau Elisabeth (Elsen) einen genau bezeichneten Acker beim Münsterfeld (monsterffelde) zu näher genannten Bedingungen für 55 Gulden verkauft hat. Ankündigung des Siegels Eckhards von Gelnhausen. Nennung von Personen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Eckhard von Gelnhausen, Schultheiß von Fulda
Auf der Plica der Urkunde ein Kurzregest.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.