Bischof Ulrich von Chiemsee lässt auf Ansuchen Erzbischofs Sigismund [I.] von Salzburg durch einen Notar die Salzburger Verträge mit dem Stift Berchtesgaden vom 06. Dezember 1389 [Nr. 155a], vom 07. Dezember 1389 [Nr. 155b], vom 19. April 1409 [Nr. 189] und vom 14. Juli 1449 [Nr. 267a] transsumieren, die das Salzwerk [Markt-]Schellenberg, das Sieden, den Transport, die Gerichtsgrenzen usw. betreffen.
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Bischof Ulrich von Chiemsee lässt auf Ansuchen Erzbischofs Sigismund [I.] von Salzburg durch einen Notar die Salzburger Verträge mit dem Stift Berchtesgaden vom 06. Dezember 1389 [Nr. 155a], vom 07. Dezember 1389 [Nr. 155b], vom 19. April 1409 [Nr. 189] und vom 14. Juli 1449 [Nr. 267a] transsumieren, die das Salzwerk [Markt-]Schellenberg, das Sieden, den Transport, die Gerichtsgrenzen usw. betreffen.
Fürstpropstei Berchtesgaden Urkunden, BayHStA, Fürstpropstei Berchtesgaden Urkunden 287/a
Zusatzklassifikation: Insert
Fürstpropstei Berchtesgaden Urkunden
Fürstpropstei Berchtesgaden Urkunden >> 1401-1500
1455 September 4
Fürstpropstei Berchtesgaden Urkunden
Pap.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: nicht besiegelt
Überlieferung: Insert
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Salzburg
Unternummer: a
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1455
Monat: 9
Tag: 4
Überlieferung: Insert
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Salzburg
Unternummer: a
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1455
Monat: 9
Tag: 4
inseriert in Nr. 874
Chiemsee (Gde. Chiemsee, Lkr. Rosenheim), Bistum
Berchtesgaden (Lkr. Berchtesgadener Land), Augustiner-Chorherrenstift
Salzburg (Statutarstadt, Salzburg, A), Erzstift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:30 MESZ