Kleiner FDP-Parteitag in Neuenstein
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 D931019/110
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993 >> Mai
22. Mai 1993
Auf dem kleinen FDP-Parteitag in Neuenstein war auch Bundesaußenminister Klaus Kinkel zu Gast. Die Themen waren Drogenpolitik und die Reform der Partei. KINKEL: Die FDP muß sich wieder zu mehr Gemeinsinn und zu mehr Mitmenschlichkeit hinwenden. Begriffe wie Mitfühlen, Mitempfinden, Mitleiden, Rücksichtnehmen und Teilen sind nicht altmodisch oder überholt. KOHN: Ist gegen den Antrag, die Trennung von Amt und Mandat durchzusetzen. Die Partei wird über die Bewerbung von Bundesaußenminister Kinkel für ein Bundestagsmandat im nächsten Jahr froh sein. KINKEL: Strebt das Bundstagsmandat an, um bei bestimmten Punkten im Bundestag sich auch zu Wort melden zu können. DÖRING: Ist für eine Trennung von Amt und Mandat aufgrund der Erfahrungen mit der absolut regierenden CDU-Landesregierung in den vergangenen Jahren. KIESSWETTER: Ist für die Abgabe von harten Drogen an Süchtige durch Ärzte. KOCH: Ist für die Freigabe von weichen Drogen, damit diese Menschen nicht mit dem Dealer von harten Drogen in Kontakt kommen. DÖRING: Die generelle Freigabe von Drogen ist ein Irrweg. Durch die Freigabe wird das Drogenproblem nicht gelöst.
0:09:00; 0'09
Audio-Visuelle Medien
Neuenstein KÜN
Partei: FDP: Drogenpolitik
Partei; FDP; Landesparteitag 1993
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ