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Herrlichkeit zu Meckenheim
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Enthaeltvermerke: Enthält: Notarsinstrument von 1421 Juni 30 über das Weistum der Schöffen und Geschworenen des Fronhofs zu Meckenheim betreffend Herrlichkeit, weltliches Gericht, Eigentum, Grund, Bezirk, Gebot und Verbot, Stock und Bifang, Hut der ergriffenen Missetäter, Übergriffe in Wald und Flur, nasse und trockene Maße, Brauerei, Bäckerei, Glockenschlag, Mühlenrecht, Strafe für nichtgezahlte Zinse, Einsetzung von Schultheiß und Schöffen, Eidesleistung derselben, Vogtwahl und Vogtrecht und übrige Rechte des Kapitels von St. Cassius (fol. 1-3a, Ausfertigung, Pergament); Weistum der Schöffen, Geschworenen, Lehnleute und Gemeinde zu Meckenheim für die Kapitel von St. Cassius und St. Mariengraden zu Köln, 1597 Juli 19 (fol. 3b-6, Notarsinstrument, Abschrift); Weistum der Lehnleute von Meckenheim über den Kottenforst für St. Mariengraden, 1550 (fol. 7-19, 4 Abschriften); Weistum des Meckenheimer Fronhofgerichts betreffend die Bestellung des Gerichts, verlesen im Hofgericht 1778, 1779 und 1793 (fol. 20-23); Weistum der Geschworenen zu Muffendorf betreffend die Rechte im Kottenforst auf Befehl des Erzbischofs von Köln, 1550 Mai 27 (fol. 25-40, 3 Abschriften)
Diverse Registraturbildner
42 Blatt
Sachakte
Papier, geheftet, Umschlag Karton, fol. 1-42, Folio - Altsignatur / Alter Titel: Cassiusstift zu Bonn R. No. 34. Litt. b, g, h u. i. Meckenheim. 15. und 16. Jahrh.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.