Kreis Brilon, Landratsamt (Bestand)
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K 307
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 3. Behörden und Einrichtungen des Staates und der Selbstverwaltung nach 1816 >> 3.1. Innere Verwaltung (K) >> 3.1.3. Kreise, kreisfreie Ämter und Städte >> 3.1.3.1. Kreise, kreisfreie Ämter und Städte >> Kreis Brilon
1803-1949
Landratsamt: Allgemeine Verwaltung 1817-1939 (209); Grenzsachen 1816-1928 (14); Kommunalverwaltung 1812-1939 (258); Finanz- und Steuerwesen 1819-1926 (124); Hoch-, Wege- und Wasserbau 1816-1937 (348); Medizinal- und Veterinärwesen 1891-1939 (16); Armenwesen 1803-1924 (42); Kirchen- und Schulwesen 1817-1936 (485); Kulturpflege 1820-1938 (16); Topografie und Statistik 1809-1937 (25); Polizei 1817-1949 (284); Landwirtschaft 1818-1938 (106); Handel und Gewerbe 1811-1941 (166); Militär 1817-1874 (11); Domänen 1818-1897 (4); Justiz 1818-1937 (15); Registraturwesen 1818-1876 (5); Standesamtssachen 1874-1914 (2).
Bestandsgeschichte: 1817 eingerichtet, 1975 aufgehoben und dem Hochsauerlandkreis zugeteilt.
Form und Inhalt: Behördengeschichte
Der Kreis Brilon wurde am 1. Januar 1817 in Folge der Eigliederung der ehemaligen Ämter Brilon und Marsberg (bis 1802 Teil des kurkölnischen Herzogtum Westfalens, zwischen 1802 und 1816 Teil des Großherzogtums Hessen) in das Königreich Preußen gegründet. Innerhalb der Provinz Westfalen stellte der Kreis Brilon einen von zunächst 14 Kreisen des Regierungsbezirks Arnsberg dar. Der Kreis umfasste neben der Kreisstadt Brilon die Städte Obermarsberg, Hallenberg und Winterberg, die Ämter Bigge, Thüllen, Niedermarsberg, Medebach, Liesen und Niedersfeld sowie 59 amtsangehörige Gemeinden. Territorial gesehen stellte der Kreis Brilon den östlichsten Kreis des Regierungsbezirks Arnsberg dar.
Mit Wirkung zum 01.01.1975 wurde der Kreis Brilon aufgelöst und sein Gebiet mit dem der Kreise Arnsberg und Meschede zum heutigen Hochsauerlandkreis zusammengeschlossen.
Landräte:
1817-1845 Maximilian Droste zu Vischering-Padberg
1846-1878 Caspar Maximilian Droste zu Vischering-Padberg
1879-1900 Hans Carl Federath
1900-1909 Johann von Gaugreben
1909-1936 Heinrich Janse
1936-1945 Peter Schramm
1945-1946 Friedrich Brümmer
1946 Wilhelm Tewes, CDU
1946-1948 Josef Roggenkamp, Zentrum
1948-1949 Johann Quick, CDU
1949-1950 Wilhelm Stracke, Zentrum
1950-1952 Lorenz Hoffmann, CDU
1952-1969 Albert Günther, CDU
1969-1974 Bertram Biederbeck, CDU
1974 Rudolf Kraft, CDU
Bestandsgeschichte
Die Unterlagen des Landratsamts des Kreises Brilon wurden als Zugang 25/1950 gemeinsam mit den Akten des Kreisausschusses, des Kreisarztes und des Landwirtschaftlichen Kreisvereins Brilon vom damaligen Staatsarchiv Münster übernommen.
Die Laufzeit der Akten umfasst insgesamt die Zeitspanne von 1803 bis 1949. Inhaltlich bilden die Akten die vielfältigen Aufgaben des Landratsamts im Rahmen der inneren Verwaltung ab (s. Klassifikation bzw. Inhaltsverzeichnis).
Die Akten sind frei von Schutzfristen und sind im Rahmen des Archivgesetzes NRW bzw. der Archivnutzungs- und Gebührenordnung NRW nutzbar.
Hinweise auf weiterführende Bestände und Archive
im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen:
- K 308/Kreis Brilon, Kreisausschuss
- K 309/Kreis Brilon, Kreisarzt
- K 310/Kreis Brilon, Landwirtschaftlicher Kreisverein Brilon
- K 001/Oberpräsidium Münster
- Regierungsbezirk Arnsberg, diverse Findbücher zur Regierung Arnsberg, Bestandssignaturen K 101-K 105
- Findbücher zum Großherzogtum Hessen, Bestandssignaturen H 101-H 104
- Herzogtum Westfalen: A 205u/Stadt Brilon, Urkunden und A 205/Stadt Brilon, Akten
in anderen Archiven:
- Archiv des Hochsauerlandkreises: 337 Akten des ehemaligen Kreises Brilon, 1848-1974
- Stadtarchiv Brilon
Münster, November 2020
Martin Heuchel (Student), Cordula Rehr (Staatsarchivinspektorin)
Bestandsgeschichte: 1817 eingerichtet, 1975 aufgehoben und dem Hochsauerlandkreis zugeteilt.
Form und Inhalt: Behördengeschichte
Der Kreis Brilon wurde am 1. Januar 1817 in Folge der Eigliederung der ehemaligen Ämter Brilon und Marsberg (bis 1802 Teil des kurkölnischen Herzogtum Westfalens, zwischen 1802 und 1816 Teil des Großherzogtums Hessen) in das Königreich Preußen gegründet. Innerhalb der Provinz Westfalen stellte der Kreis Brilon einen von zunächst 14 Kreisen des Regierungsbezirks Arnsberg dar. Der Kreis umfasste neben der Kreisstadt Brilon die Städte Obermarsberg, Hallenberg und Winterberg, die Ämter Bigge, Thüllen, Niedermarsberg, Medebach, Liesen und Niedersfeld sowie 59 amtsangehörige Gemeinden. Territorial gesehen stellte der Kreis Brilon den östlichsten Kreis des Regierungsbezirks Arnsberg dar.
Mit Wirkung zum 01.01.1975 wurde der Kreis Brilon aufgelöst und sein Gebiet mit dem der Kreise Arnsberg und Meschede zum heutigen Hochsauerlandkreis zusammengeschlossen.
Landräte:
1817-1845 Maximilian Droste zu Vischering-Padberg
1846-1878 Caspar Maximilian Droste zu Vischering-Padberg
1879-1900 Hans Carl Federath
1900-1909 Johann von Gaugreben
1909-1936 Heinrich Janse
1936-1945 Peter Schramm
1945-1946 Friedrich Brümmer
1946 Wilhelm Tewes, CDU
1946-1948 Josef Roggenkamp, Zentrum
1948-1949 Johann Quick, CDU
1949-1950 Wilhelm Stracke, Zentrum
1950-1952 Lorenz Hoffmann, CDU
1952-1969 Albert Günther, CDU
1969-1974 Bertram Biederbeck, CDU
1974 Rudolf Kraft, CDU
Bestandsgeschichte
Die Unterlagen des Landratsamts des Kreises Brilon wurden als Zugang 25/1950 gemeinsam mit den Akten des Kreisausschusses, des Kreisarztes und des Landwirtschaftlichen Kreisvereins Brilon vom damaligen Staatsarchiv Münster übernommen.
Die Laufzeit der Akten umfasst insgesamt die Zeitspanne von 1803 bis 1949. Inhaltlich bilden die Akten die vielfältigen Aufgaben des Landratsamts im Rahmen der inneren Verwaltung ab (s. Klassifikation bzw. Inhaltsverzeichnis).
Die Akten sind frei von Schutzfristen und sind im Rahmen des Archivgesetzes NRW bzw. der Archivnutzungs- und Gebührenordnung NRW nutzbar.
Hinweise auf weiterführende Bestände und Archive
im Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen:
- K 308/Kreis Brilon, Kreisausschuss
- K 309/Kreis Brilon, Kreisarzt
- K 310/Kreis Brilon, Landwirtschaftlicher Kreisverein Brilon
- K 001/Oberpräsidium Münster
- Regierungsbezirk Arnsberg, diverse Findbücher zur Regierung Arnsberg, Bestandssignaturen K 101-K 105
- Findbücher zum Großherzogtum Hessen, Bestandssignaturen H 101-H 104
- Herzogtum Westfalen: A 205u/Stadt Brilon, Urkunden und A 205/Stadt Brilon, Akten
in anderen Archiven:
- Archiv des Hochsauerlandkreises: 337 Akten des ehemaligen Kreises Brilon, 1848-1974
- Stadtarchiv Brilon
Münster, November 2020
Martin Heuchel (Student), Cordula Rehr (Staatsarchivinspektorin)
2.127Akten.; 2127Akten (518 Kartons), Findbuch K 307.
Bestand
German
Das Hochsauerland. 150 Jahre Landkreis Brilon, Brilon 1969; Erika Richter, Von der Kreisstube zum Dienstleistungszentrum im Hochsauerland, Fredeburg 1988.
Landkreis Brilon (Hrsg.): Das Hochsauerland. Gestern, heute, morgen - 150 Jahre Landkreis Brilon, Brilon 1969.
Hochsauerlandkreis, der Landrat (Hrsg.): Werden, wachsen, wirken. Vom Wandel der Zeit - Kreisverwaltungen im Hochsauerlandkreis von 1817 bis 2007, Arnsberg
Reekers, Stephanie: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817-1967 (Veröffentlichungen des Provinzialinstituts für westfälische Landes- und Volksforschung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Reihe 1, Heft 18), Münster (Westfalen) 1977.
Richter, Erika: Von der Kreisstube zum Dienstleistungszentrum. Landräte und Oberkreisdirektoren im Hochsauerland von 1817-1988, Fredeburg 1988 (= Hochsauerlandkreis-Schriftenreihe, Bd. 1).
Landkreis Brilon (Hrsg.): Das Hochsauerland. Gestern, heute, morgen - 150 Jahre Landkreis Brilon, Brilon 1969.
Hochsauerlandkreis, der Landrat (Hrsg.): Werden, wachsen, wirken. Vom Wandel der Zeit - Kreisverwaltungen im Hochsauerlandkreis von 1817 bis 2007, Arnsberg
Reekers, Stephanie: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817-1967 (Veröffentlichungen des Provinzialinstituts für westfälische Landes- und Volksforschung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Reihe 1, Heft 18), Münster (Westfalen) 1977.
Richter, Erika: Von der Kreisstube zum Dienstleistungszentrum. Landräte und Oberkreisdirektoren im Hochsauerland von 1817-1988, Fredeburg 1988 (= Hochsauerlandkreis-Schriftenreihe, Bd. 1).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
Hierarchie
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