Michel Paumgartner und Heinrich Voytt, beide Bürger zu Nuremberg, taidingen in dem Streite zwischen Oswalt Zelner, Spitalmeister des alten Spitals des Deutschordens zu St. Elspet in Nuremberg, als Kläger, und dem Abt Leonhart zu Castel wegen eines Zehnten zu Rotelsee an dem Swannberg, dass die beiderseitigen "verhaft und verbot" abgetan sein sollen und dass der Streit innerhalb einer bestimmten Frist von den früheren Schiedsleuten entschieden werden solle. Die Parteien waren früher hinter Abt Johann zu St. Egidien in Nuremberg und Melchior von Newneck, Landkomtur des Deutschordensballei Franken, gegangen. Als keine Einigung zustande kam, hatte der Abt dem Spitalmeister Wein zu Rotelsee, dieser umgekehrt Wein zu Emskirchen "in verhaft und verbot niedergelegt". Schliesslich einigten sich der Spitalmeister und der Vertreter des Abtes, Wilhelm Clayspentaler, auf ein neues Schiedsgericht.
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Michel Paumgartner und Heinrich Voytt, beide Bürger zu Nuremberg, taidingen in dem Streite zwischen Oswalt Zelner, Spitalmeister des alten Spitals des Deutschordens zu St. Elspet in Nuremberg, als Kläger, und dem Abt Leonhart zu Castel wegen eines Zehnten zu Rotelsee an dem Swannberg, dass die beiderseitigen "verhaft und verbot" abgetan sein sollen und dass der Streit innerhalb einer bestimmten Frist von den früheren Schiedsleuten entschieden werden solle. Die Parteien waren früher hinter Abt Johann zu St. Egidien in Nuremberg und Melchior von Newneck, Landkomtur des Deutschordensballei Franken, gegangen. Als keine Einigung zustande kam, hatte der Abt dem Spitalmeister Wein zu Rotelsee, dieser umgekehrt Wein zu Emskirchen "in verhaft und verbot niedergelegt". Schliesslich einigten sich der Spitalmeister und der Vertreter des Abtes, Wilhelm Clayspentaler, auf ein neues Schiedsgericht.
Kloster Kastl Urkunden 585/*
Kloster Kastl Urkunden Fürstentum Obere Pfalz, Kloster Kastl Urkunden
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1489 November 25
Orig. Papier mit 2 S.
Urkunden
Originaldatierung: mitwoch sant Kathrein der heiligen jungfrawen tag ...1489
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 12:05 MEZ
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