Michel Paumgartner und Heinrich Voytt, beide Bürger zu Nuremberg, taidingen in dem Streite zwischen Oswalt Zelner, Spitalmeister des alten Spitals des Deutschordens zu St. Elspet in Nuremberg, als Kläger, und dem Abt Leonhart zu Castel wegen eines Zehnten zu Rotelsee an dem Swannberg, dass die beiderseitigen "verhaft und verbot" abgetan sein sollen und dass der Streit innerhalb einer bestimmten Frist von den früheren Schiedsleuten entschieden werden solle. Die Parteien waren früher hinter Abt Johann zu St. Egidien in Nuremberg und Melchior von Newneck, Landkomtur des Deutschordensballei Franken, gegangen. Als keine Einigung zustande kam, hatte der Abt dem Spitalmeister Wein zu Rotelsee, dieser umgekehrt Wein zu Emskirchen "in verhaft und verbot niedergelegt". Schliesslich einigten sich der Spitalmeister und der Vertreter des Abtes, Wilhelm Clayspentaler, auf ein neues Schiedsgericht.

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Staatsarchiv Amberg