Gotteshausrechnungen Hirschbach 1789 bis 1808 - Beilagen
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E 49/II Nr. 2528
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
1789 - 1808
Enthält:
1789 bis 1806: Beilagen zu den Gotteshausrechnungen für Hirschbach.
1789/90:
Rechnung des Schreinermeisters Johann Georg Engelhard, Hirschbach, und des Christoph Blendinger. Schreiben des Pfarrers Bernhard Gottfried Bischof, Eschenbach, an die Herrschaft. Dabei eine Abschrift der aktuellen Rechnung. Bitte um Besoldungszulage ad dies vitae für den Schulmeister (Johann Jakob) Wolf und den Gotteshauspfleger (Christoph) Blendinger. Am Rande die Notiz: Wurde bewilliget.
1790/91:
Extrakt Schreibens Bischofs an Leihhausamtmann (= Oberpfleger Johann Sigmund) Haller.
1792/93:
Briefwechsel Bischofs mit Kassier U(lrich) N(ikolaus) Volland in Nürnberg. Dabei Quittung Bischofs über den Erhalt von 50 Gulden. - Bischof spricht von dem gegenwärtigen traurigen Inter regno (= Bayerische Okkupation).
1793/94:
Brief Bischofs. Gratuliert dem Adressaten, dem Haller'schen Sekretär (= Georg Caspar Löhe), als Nachfolger des ganz fürchterlichen H Caßier Volland.
1794/95:
Brief Bischofs.
1797 August 19:
Brief Bischofs an die Herrschaft. Die Französische Plünderung brachte das Hirschbacher Gotteshaus um über 100 Gulden.
1801/02:
Brief Bischofs, darin erwähnt: 74 Gulden 6 1/2 Kreuzer wurden dem Zimmermann und Krämer im Hammer, Johann Örtel, geliehen. - Dabei: Quittung des Gotteshauspflegers Christoph Blendinger über den Erhalt dieser Summe zur Weiterleitung an Örtel.
1802/04:
Quittierte Rechnung des Hirschbacher Zimmermeisters Erhard Winter wegen Arbeiten in der Kirche, u. a. an der Uhr. Beteiligte: Johann Raum, Schmied und Gottlieb Vogel, Uhrmacher.
1805/06:
Brief Bischofs, darin erwähnt: Christoph Wolf und seine 85-jährige Mutter (Elisabetha). Wolf sollte von der Herrschaft eine andere Tätigkeit erhalten, da er als Schulmeister nicht tauglich ist.
1806/07:
Rechnung der Buchhandlung 'Carl Felseckers Söhne', dito des Buchhändlers Johann Tobias Roth, beide Nürnberg. Geliefert wurden Exemplare von: 'Beckers Mildheimisches Liederbuch', Beckers ' Noth- und Hülfsbüchlein', 'Schlez Schreibschüler' und 'Schlez Kinderfreund'.
Rechnung des Zimmermeisters Erhard Winter: 2 Schultafeln von je 10 Schuh Länge, dazu je eine Bank gleicher Länge. Arbeiten in der Kirche.
Rechnung des Gotteshauspflegers Christoph Blendinger. Arbeiten in der Kirche u. a. an den Glocken. Zahlungen an den Schmied Johann Raum, Philipp Vogel wegen der Uhr. Johann Georg Engelhard für 3 Liedertafeln.
1807/08:
Brief Bischofs: Darin erwähnt der neue Gotteshauspfleger Georg Blendinger, Sohn des verstorbenen Vorgängers (= Christoph Blendinger). Schulmeister Georg Zeug benötigte eine weitere Schulbank, da sich wegen seines guten Rufs die Zahl der Schulkinder auf 85 erhöht hat.
Rechnung des Seilers Johann Georg Hanf, Eschenfelden. - Erhart Winter für eine Schulbank. - Lorenz Füger (= Ficher), Hutmacher, für Aussieden der Uhr. Hammerschuster Georg Hartwig (= Hartwich) für Leder an den Glockenstrang.
Weiterer Brief Bischofs, dabei ein Extrakt aus der Gotteshausrechnung.
1789 bis 1806: Beilagen zu den Gotteshausrechnungen für Hirschbach.
1789/90:
Rechnung des Schreinermeisters Johann Georg Engelhard, Hirschbach, und des Christoph Blendinger. Schreiben des Pfarrers Bernhard Gottfried Bischof, Eschenbach, an die Herrschaft. Dabei eine Abschrift der aktuellen Rechnung. Bitte um Besoldungszulage ad dies vitae für den Schulmeister (Johann Jakob) Wolf und den Gotteshauspfleger (Christoph) Blendinger. Am Rande die Notiz: Wurde bewilliget.
1790/91:
Extrakt Schreibens Bischofs an Leihhausamtmann (= Oberpfleger Johann Sigmund) Haller.
1792/93:
Briefwechsel Bischofs mit Kassier U(lrich) N(ikolaus) Volland in Nürnberg. Dabei Quittung Bischofs über den Erhalt von 50 Gulden. - Bischof spricht von dem gegenwärtigen traurigen Inter regno (= Bayerische Okkupation).
1793/94:
Brief Bischofs. Gratuliert dem Adressaten, dem Haller'schen Sekretär (= Georg Caspar Löhe), als Nachfolger des ganz fürchterlichen H Caßier Volland.
1794/95:
Brief Bischofs.
1797 August 19:
Brief Bischofs an die Herrschaft. Die Französische Plünderung brachte das Hirschbacher Gotteshaus um über 100 Gulden.
1801/02:
Brief Bischofs, darin erwähnt: 74 Gulden 6 1/2 Kreuzer wurden dem Zimmermann und Krämer im Hammer, Johann Örtel, geliehen. - Dabei: Quittung des Gotteshauspflegers Christoph Blendinger über den Erhalt dieser Summe zur Weiterleitung an Örtel.
1802/04:
Quittierte Rechnung des Hirschbacher Zimmermeisters Erhard Winter wegen Arbeiten in der Kirche, u. a. an der Uhr. Beteiligte: Johann Raum, Schmied und Gottlieb Vogel, Uhrmacher.
1805/06:
Brief Bischofs, darin erwähnt: Christoph Wolf und seine 85-jährige Mutter (Elisabetha). Wolf sollte von der Herrschaft eine andere Tätigkeit erhalten, da er als Schulmeister nicht tauglich ist.
1806/07:
Rechnung der Buchhandlung 'Carl Felseckers Söhne', dito des Buchhändlers Johann Tobias Roth, beide Nürnberg. Geliefert wurden Exemplare von: 'Beckers Mildheimisches Liederbuch', Beckers ' Noth- und Hülfsbüchlein', 'Schlez Schreibschüler' und 'Schlez Kinderfreund'.
Rechnung des Zimmermeisters Erhard Winter: 2 Schultafeln von je 10 Schuh Länge, dazu je eine Bank gleicher Länge. Arbeiten in der Kirche.
Rechnung des Gotteshauspflegers Christoph Blendinger. Arbeiten in der Kirche u. a. an den Glocken. Zahlungen an den Schmied Johann Raum, Philipp Vogel wegen der Uhr. Johann Georg Engelhard für 3 Liedertafeln.
1807/08:
Brief Bischofs: Darin erwähnt der neue Gotteshauspfleger Georg Blendinger, Sohn des verstorbenen Vorgängers (= Christoph Blendinger). Schulmeister Georg Zeug benötigte eine weitere Schulbank, da sich wegen seines guten Rufs die Zahl der Schulkinder auf 85 erhöht hat.
Rechnung des Seilers Johann Georg Hanf, Eschenfelden. - Erhart Winter für eine Schulbank. - Lorenz Füger (= Ficher), Hutmacher, für Aussieden der Uhr. Hammerschuster Georg Hartwig (= Hartwich) für Leder an den Glockenstrang.
Weiterer Brief Bischofs, dabei ein Extrakt aus der Gotteshausrechnung.
Archivale
Indexbegriff Person: Becker, N
Indexbegriff Person: Bischof, Bernhard Gottfried
Indexbegriff Person: Blendinger, Christof
Indexbegriff Person: Engelhard, Johann Georg (Hirschbach)
Indexbegriff Person: Felsecker, Carl (Söhne)
Indexbegriff Person: Ficher, Lorenz (Hirschbach)
Indexbegriff Person: Füger, Lorenz (Hirschbach) siehe Ficher
Indexbegriff Person: Haller, Johann Sigmund
Indexbegriff Person: Hanf, Johann Georg (Eschenfelden)
Indexbegriff Person: Hartwich, Georg (Hirschbach)
Indexbegriff Person: Löhe, Georg Caspar
Indexbegriff Person: Örtel, Johann (Hirschbach)
Indexbegriff Person: Raum, Johann (Hirschbach)
Indexbegriff Person: Roth, Johann Tobias
Indexbegriff Person: Schlez, N
Indexbegriff Person: Vogel, Gottlieb
Indexbegriff Person: Vogel, Philipp (Hirschbach)
Indexbegriff Person: Volland, Ulrich Nikolaus
Indexbegriff Person: Winter, Erhard (Hirschbach)
Indexbegriff Person: Wolf, Christof (Hirschbach)
Indexbegriff Person: Wolf, Elisabetha (Hirschbach)
Indexbegriff Person: Wolf, Johann Jakob
Indexbegriff Person: Zeug, Georg (Hirschbach)
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Kirchengerechtigkeit
Indexbegriff Person: Bischof, Bernhard Gottfried
Indexbegriff Person: Blendinger, Christof
Indexbegriff Person: Engelhard, Johann Georg (Hirschbach)
Indexbegriff Person: Felsecker, Carl (Söhne)
Indexbegriff Person: Ficher, Lorenz (Hirschbach)
Indexbegriff Person: Füger, Lorenz (Hirschbach) siehe Ficher
Indexbegriff Person: Haller, Johann Sigmund
Indexbegriff Person: Hanf, Johann Georg (Eschenfelden)
Indexbegriff Person: Hartwich, Georg (Hirschbach)
Indexbegriff Person: Löhe, Georg Caspar
Indexbegriff Person: Örtel, Johann (Hirschbach)
Indexbegriff Person: Raum, Johann (Hirschbach)
Indexbegriff Person: Roth, Johann Tobias
Indexbegriff Person: Schlez, N
Indexbegriff Person: Vogel, Gottlieb
Indexbegriff Person: Vogel, Philipp (Hirschbach)
Indexbegriff Person: Volland, Ulrich Nikolaus
Indexbegriff Person: Winter, Erhard (Hirschbach)
Indexbegriff Person: Wolf, Christof (Hirschbach)
Indexbegriff Person: Wolf, Elisabetha (Hirschbach)
Indexbegriff Person: Wolf, Johann Jakob
Indexbegriff Person: Zeug, Georg (Hirschbach)
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Kirchengerechtigkeit
Eschenbach
Eschenfelden
Hirschbach
Hirschbach, Kirche
Hirschbach, Schulhaus
Gotteshausrechnung
Beilagen
Schreiner, Hirschbach
Besoldungszulage
Schulmeister, Hirschbach
Gotteshauspfleger, Hirschbach
Oberpfleger des Leihhauses
Kassier
Quittung
Okkupation Bayerische
Sekretär, Haller'scher
Sekretär, Ebnerischer Wechsel
Plünderung, französische
Zimmermann, Hirschbach
Krämer, Hirschbach
Darlehen
Gotteshauspfleger, Hirschbach
Rechnung
Uhrreparatur
Schmied, Hirschbach
Uhrmacher
Schulmeister, Hirschbach Wechsel
Buchhändler
Schulbuch
Beckers Mildheimisches Liederbuch
Liederbuch
Beckers Noth- und Hülfsbüchlein
Schlez' Schreibschüler
Schlez' Kinderfreund
Schultafel
Schulbank
Glocken
Liedertafel
Gotteshauspfleger, Hirschbach
Todesfall
Seiler, Eschenfelden
Huter, Hirschbach
Schustermeister, Hirschbach
Uhr Aussieden
Leder
Glockenstrang
Extrakt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ