Graf Johann August v. Solms, Sohn des verstorbenen Johann Georg, Gräfin Eleonore Barbara Maria Cratz v. Scharffenstein, Tochter der Anna Elisabeth...
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1285
B 9 Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim
Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim >> 10 1651-1700
1654 April 10, Regensburg
Ausf., Perg.-Libell, von 14 Sg. an blau-weiß-roter Seidenschnur in Holzkapseln Nr. 1-4 und 11-15 gut erh. (außer 4 und 15 St.), Nr. 5 abgef., Nr. 6-10 ungeprägt
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Johann August v. Solms, Sohn des verstorbenen Johann Georg, Gräfin Eleonore Barbara Maria Cratz v. Scharffenstein, Tochter der Anna Elisabeth, geb. Colonna, und ihr Bruder Johann Anton bekunden, dass sie einen Ehevertrag des Inhalts geschlossen haben, dass letzterer 6000 Gulden Heiratsgeld gegen 6000 Gulden Frankfurter Währung Widerlager auf Schloss und Amt Rödelheim gibt. Die Morgengabe von 1000 Gulden soll in einer jährlichen Gülte von 50 Gulden auf dem Anteil an Schloss Niederursel gezahlt werden. Für das Wittum von 900 Gulden soll Schloss Rödelheim als Wittumssitz dienen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller 1, Grafen Johann Friedrich, Friedrich Sigmund, Johann Georg und Georg Friedrich v. Solmns, Grafen Siegfried und Heinrich Friedrich v. Hohenlohe-Gleichen, Aussteller 2, Aussteller 3, Graf Johann Hartwig v. Nostiz, Freiherr auf Falkenau, kaiserlicher Rat, Kämmerer und Obristkanzler im Königreich Böhmen, und Joachim Freiherr v. Blumenthal, brandenburgischer Geheimer Rat und Statthalter im Fürstentum Halberstadt
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller 1, Grafen Johann Friedrich, Friedrich Sigmund, Johann Georg und Georg Friedrich v. Solmns, Grafen Siegfried und Heinrich Friedrich v. Hohenlohe-Gleichen, Aussteller 2, Aussteller 3, Graf Johann Hartwig v. Nostiz, Freiherr auf Falkenau, kaiserlicher Rat, Kämmerer und Obristkanzler im Königreich Böhmen, und Joachim Freiherr v. Blumenthal, brandenburgischer Geheimer Rat und Statthalter im Fürstentum Halberstadt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ