Die Burgmannen von Herborn bekunden, daß Gilbrecht und Engelbrecht d. J. von Seelbach einer- und Pfarrer und Pfarrei zu Herborn andererseits ihre Streitigkeiten an sie zum rechtlichen Austrag gestellt haben. Gemäß der Ansprache derer von Seelbach und der Antwort des Pfarrers sprechen sie zu Recht, daß der Pfarrer und die Pfarrei die Güter, Zinsen und Gülten solange behalten sollen, bis sie von denen von Seelbach dinglich oder rechtlich herausgebracht werden.
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Die Burgmannen von Herborn bekunden, daß Gilbrecht und Engelbrecht d. J. von Seelbach einer- und Pfarrer und Pfarrei zu Herborn andererseits ihre Streitigkeiten an sie zum rechtlichen Austrag gestellt haben. Gemäß der Ansprache derer von Seelbach und der Antwort des Pfarrers sprechen sie zu Recht, daß der Pfarrer und die Pfarrei die Güter, Zinsen und Gülten solange behalten sollen, bis sie von denen von Seelbach dinglich oder rechtlich herausgebracht werden.
170 I, U 959
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 15. Jahrhundert >> 1400-1425 >> 1413
1413-01-08
Ausfertigung. Papier, die drei unten aufgedrückt Siegel sind größtenteils abgesprungen
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. dominica die infra octava epiphaniae domini 1413
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel von Wiegand Riedesel, Johann Spriekast von Waldmannshausen und Johann Korb von Mengerskirchen, zugleich auch im Namen der anderern Burgmannen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel von Wiegand Riedesel, Johann Spriekast von Waldmannshausen und Johann Korb von Mengerskirchen, zugleich auch im Namen der anderern Burgmannen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:09 MESZ