Errichtung, Tätigkeit und Rechtsgrundlagen des Obersachwaldamtes in Pommern sowie Rechtssprüche der Juristischen Fakultät
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St. 729
Sortierung: 00070
2.5./I Juristische Fakultät
Juristische Fakultät >> 01. Universitätsangelegenheiten >> 01.02. Rechtsvorschriften, Rechtsverordnungen und Landespatente
1799-1806
Enthält v.a.: Bekanntmachung über Errichtung des Obersachwaldamtes als Unterbehörde des Hofgerichts, Assessor Georg Christian Sonnenschmidt in Greifswald (1799). - Beschwerden, Anzeigen und rechtliche Sprüche der Fakultät zu Rechtsstreitigkeiten: Tagerlöhner Marten (Weitenhagen), Arbeitsmann Holtfoch und Maurermeister Wagner (Triebsees) gegen Witwe Bethmann, Heidereuter Ihlenfeldt gegen Pächter Rewold (Eldena), Gebrüder Michels(en) gegen Bäcker Orthmann (Loitz), Altschuster Hendel und Ehefrau (Wolgast), Krüger Warkmeister (Kaschow) gegen Flecksche Erben, Sattler Dahn gegen Knopfmacher Michelsen (Grimmen), Geschwister Hoth (Stralsund) als Erben des Webergesellen Wendt gegen Testamentserben Gebrüder Daniel und Johann Hoth, Dorothea Hanna Arendt gegen den Krüger Tesnow / Drechsler Stenz / Pantoffelmacher Ulrich / Knecht Hempel (Greifswald), Segelmacher und Matrose Niemann gegen Schiffer Niemann / Witwe Scharrenberg / Witwe Kraft / Ehefrau Sandberg (Franzburg), Witwe Töppert gegen Färber Jordan (Triebsees), Apotheker Gildemeister gegen Groß Schönwalder Pachtbauern, Knecht Nels gegen Müller Knaak, Kathenmann Trotz gegen Heidereuter Siebenlist.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ