Strafverfahren gegen den Kaufmann Helmut Herda und weitere Nationalsozialisten wegen Sprengung einer Versammlung der SPD, des ADGB und des Arbeiter-Turn-und Sportvereins in Schweidnitz, Bd. 4
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I. HA Rep. 84a, Nr. 52722
I. HA Rep. 84a Justizministerium
Justizministerium >> 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) >> 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) >> 04.03.05 Angehörige der Arbeiterbewegung von 1918 bis 1934 >> 04.03.05.05 Sozialdemokratische Partei Deutschlands und ihre Organisationen >> 04.03.05.05.02 Kämpfe gegen nationalsozialistische und konservative Organisationen >> 04.03.05.05.02.10 Schlesien
März 1930, Okt. 1930 - Dez. 1932
Enthält u. a.:
- Kritik der SPD-Abgeordneten Kuttner und Brückner sowie des MdL Hestermann im Landtag an der Duldung des provozierenden Auftreten Hitlers als Zeuge im Prozess gegen Herda u. a., März 1930
- Bericht des Oberstaatsanwalts in Schweidnitz über die rechtskräftigen Urteile gegen Herda u. a. und ihre Vollstreckbarkeit, Mai 1931
- Artikel: "Revision im Schweidnitzer Nationalsozialisten-Prozess verworfen" aus der "Schlesischen Volkszeitung" vom 5. 2. 1931
- Anklageschrift des Oberstaatsanwalts in Schweidnitz gegen den Nazi Fritz Stelzer wegen Meineids im Prozess gegen Herda u. a., Mai 1931.
Enthält auch:
- Nachfolgeverfahren gegen Zeugen wegen Meineids. Proteste gegen die Duldung der nationalsozialistischen Provokationen im Gerichtssaal (Hitler).
- Kritik der SPD-Abgeordneten Kuttner und Brückner sowie des MdL Hestermann im Landtag an der Duldung des provozierenden Auftreten Hitlers als Zeuge im Prozess gegen Herda u. a., März 1930
- Bericht des Oberstaatsanwalts in Schweidnitz über die rechtskräftigen Urteile gegen Herda u. a. und ihre Vollstreckbarkeit, Mai 1931
- Artikel: "Revision im Schweidnitzer Nationalsozialisten-Prozess verworfen" aus der "Schlesischen Volkszeitung" vom 5. 2. 1931
- Anklageschrift des Oberstaatsanwalts in Schweidnitz gegen den Nazi Fritz Stelzer wegen Meineids im Prozess gegen Herda u. a., Mai 1931.
Enthält auch:
- Nachfolgeverfahren gegen Zeugen wegen Meineids. Proteste gegen die Duldung der nationalsozialistischen Provokationen im Gerichtssaal (Hitler).
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:35 MESZ
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- Justizministerium (Bestand)
- 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) (Gliederung)
- 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) (Gliederung)
- 04.03.05 Angehörige der Arbeiterbewegung von 1918 bis 1934 (Gliederung)
- 04.03.05.05 Sozialdemokratische Partei Deutschlands und ihre Organisationen (Gliederung)
- 04.03.05.05.02 Kämpfe gegen nationalsozialistische und konservative Organisationen (Gliederung)
- 04.03.05.05.02.10 Schlesien (Gliederung)