Erteilung von befristeten Arbeitsgenehmigungen oder Sondergenehmigungen für Nichtarier oder 'nichtarisch Versippte'
Vollständigen Titel anzeigen
A Rep. 243-01 Nr. 233
A Rep. 243-01 Nr. BDC 2327000103
A Rep. 243-01 Reichsmusikkammer, Landesleitung Berlin
A Rep. 243-01 Reichsmusikkammer, Landesleitung Berlin >> 2. Mitgliedschaft in der Reichsmusikkammer >> 2.2. Ausschluss von 'Nichtariern'
1935 - 1937
Enthält: Dorothea von Bouneburgk.- Paul Bretag.- Willy Coper.- Alfred Dunkel.- Walter Kuschla.- Franz Mächel.- Herbert Gillis-Neubert.- Hermann Hiebel.- Günter Riedel.- Owsey Schwiff.
Archivale
Microfilm/-fiche: MF-Nr. A5608
Bouneburgk, Dorothea von
Bretag, Paul
Coper, Willy
Dunkel, Alfred
Gillis-Neubert, Herbert
Hiebel, Hermann
Kuschla, Walter
Mächel, Franz
Riedel, Günter
Schwiff, Owsey
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
12.02.2026, 09:42 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Berlin (Archivtektonik)
- A Bestände vor 1945 (Tektonik)
- A 7 Kammern und Körperschaften, Organisationen und Vereine (Tektonik)
- A 7.1 Kammern und Körperschaften des öffentlichen Rechts (Tektonik)
- A Rep. 243-01 Reichsmusikkammer, Landesleitung Berlin (Bestand)
- 2. Mitgliedschaft in der Reichsmusikkammer (Gliederung)
- 2.2. Ausschluss von 'Nichtariern' (Gliederung)