Klage 1. Des M. Herman Kock, 2. des Dirich Othmarinck, 3. des Walter Krekenberg, 4. des Henrich Hoeter, 5. der Witwe Johan Meiners, geb. Elsken Sengers und ihres Sohnes Johan Meiners ./. den Bäckergildemeister Thomas Meiners am Ludgeritor. Die Parteien sind Erben des Anton von Werne gen. Meiners (+ 1624) und dessen Frau Elsa Bering auf der Hundestegge. Wie sie verwandt sind, ergeben die Akten mit Sicherheit nicht. Sie streiten um den Nachlass und setzen sich endlich auseinander.
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Klage 1. Des M. Herman Kock, 2. des Dirich Othmarinck, 3. des Walter Krekenberg, 4. des Henrich Hoeter, 5. der Witwe Johan Meiners, geb. Elsken Sengers und ihres Sohnes Johan Meiners ./. den Bäckergildemeister Thomas Meiners am Ludgeritor. Die Parteien sind Erben des Anton von Werne gen. Meiners (+ 1624) und dessen Frau Elsa Bering auf der Hundestegge. Wie sie verwandt sind, ergeben die Akten mit Sicherheit nicht. Sie streiten um den Nachlass und setzen sich endlich auseinander.
B-C Civ, 994
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
1642 - 1647
Enthält: Die Eheleute Meiners hatten folgende Kinder: a, Thomas, der Beklagte; b, + Kaspar, der auf dem Spiekerhof wohnte; c, Else, Frau Jakob Stille; d, + Johan, verheiratet mit Else Sengers, - er hatte folgende Kinder: aa, + Katharina, Frau Hermann Kock; bb, Johan cc, + Else, Frau Radmacher Dirich zum Daele; dd, + Herman. Zum Nachlass gehört das Haus auf der Hundestegge, das an die Eheleute Bernard Boeckman und Maria Schrivers vermietet ist, und ein Haus auf dem Spiekerhof, das an Gerhard zur Becke verkauft war. Erwähnt werden Berndt Selcking; Nikolaus Flaging; Peter Walbrock; Paul Steffens in Wolbeck; Bernd Saurman in Sendenhorst; Bernd Isfort; Dietrich von dem Berge; Witwe Johan Otterstedde; Johan u. Herman Schütte in Beckum; Herman Bredenstein; Johan und Wilhelm Oesen; Johan und Henrich Wineken; Bernt Hanlo in Lüdinghausen; Johan Krekenberg; Bernard Tawedde in Sendenhorst; Wilhelm Otterstedde; Dirich uffn Orde in Billerbeck; Lambert Albers; Johan Alberts in Schöppingen; Johan Brunckell; Andres Stille; Jakob Stove; Kornelius Jansen; Albert Sterneman; Johan Wilckinghoff; Notar Arnold Remesdick; Berndt Niehaus; Kramer Henrich Meerhoff am Ludgeritor; Henrich Uhrwercker; Notar Gerhard Friderici; Meßmacher Gerdt zur Biten; Herman Steveninck; Werner Weseman; Henrich Averman; Bernard Heineman; Herman Hüllerman; Amtmann Henrich Poleman; Dietrich Kleibolte; - ferner aus Ahlen: Dietrich Lange, Provisor der alten Kirche; Friedrich Uphaus; Pater Johan Uphaus; Gograf Johan Langen; Stadtsekretär Walter Langen; die Prokuratoren Christian von Staden u. Bernard Dilling.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:30 MEZ