Wolfgang Graf von Öttingen und seine Ehefrau Margaretha, geb. Markgräfin von Baden, verkaufen der Margarethe, Witwe von Melchior Weininger zum Spitzenberg, und ihren Kindern Stefan, Eufrosina und Susanna den See bei Obing mit der Behausung und den Fischereiutensilien, welchen sie von Wilhelm Taufkircher erworben haben, außerdem zwei beim See gelegene Güter in Jepolding, welche sie mit fürstlicher Bewilligung am 12. Okt. 1540 von Kloster Chiemsee erworben haben. S1: Wolfgang Graf zu Öttingen, kaiserlicher Rat, S2: Margaretha, geb. Markgräfin von Baden
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Wolfgang Graf von Öttingen und seine Ehefrau Margaretha, geb. Markgräfin von Baden, verkaufen der Margarethe, Witwe von Melchior Weininger zum Spitzenberg, und ihren Kindern Stefan, Eufrosina und Susanna den See bei Obing mit der Behausung und den Fischereiutensilien, welchen sie von Wilhelm Taufkircher erworben haben, außerdem zwei beim See gelegene Güter in Jepolding, welche sie mit fürstlicher Bewilligung am 12. Okt. 1540 von Kloster Chiemsee erworben haben. S1: Wolfgang Graf zu Öttingen, kaiserlicher Rat, S2: Margaretha, geb. Markgräfin von Baden
Kloster Seeon Urkunden, BayHStA, Kloster Seeon Urkunden 372
Seeon Urk. 1558 VII 29 (Fasc. 23)
Kloster Seeon Urkunden
Kloster Seeon Urkunden >> 1501-1600
1559 Juli 29
Kloster Seeon Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: beide S anhängend
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Flachberg
Originaldatierung: zu Flachberg samstags nach Jacobi des heiligen apostels
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1559
Monat: 7
Tag: 29
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Flachberg
Originaldatierung: zu Flachberg samstags nach Jacobi des heiligen apostels
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1559
Monat: 7
Tag: 29
Obing (Lkr. Traunstein): See
Jepolding (Gde. Obing, Lkr. Traunstein)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:35 MESZ
CC0 1.0 Universell