2/11 [fol. 275'f.]: 1616 Febr. 4 (Senatsprotokoll)
Vollständigen Titel anzeigen
UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XI
Enthält: Anwesend: Rektor Bocer, Osiander, Hafenreffer, Sigward, Besold, Harpprecht, Bajer, Bloß, Haug, Müller, Welling, Colb; 1.) Einladung des Dr. Jodocus Colb zum Magisterium von 24 Kandidaten. [UAT 2/11, Bl. 275']; 2.) Vom Rektor verlesene Namen der letztmonatigen Inskribenten. [UAT 2/11, Bl. 275']; 3.) Für Stuttgart auszufertigendes Konzept in Sachen Gymnasium zu Mömpelgard. [UAT 2/11, Bl. 275'f.]; 4.) Frucht- und Weinalmosen für die Frau [Barbara Blumenstein] vom Bläsibad. [UAT 2/11, Bl. 276]; 5.) Wegen großer Kälte im Univ.hof abzuhaltende Gratulation zum Magisterium. [UAT 2/11, Bl. 276]; 6.) Mahnung an den Stiftsverwalter zu Herrenberg, sowie über Dr. Besold an Landschreiber [Johann Wilhelm] Breitschwerth (Anm. 1) die fälligen Beträge zu entrichten. [UAT 2/11, Bl. 276]; Anm. 1: [Johann Wilhelm] Breitschwerth: Faber 69/B19.
Akte
Acta Senatus, Bd. XI
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bb Vertretungs- und Beratungsorgane (Tektonik)
- Bb 1 Universitätssenat(e) (Tektonik)
- Akademischer Senat (1477-1969) (Tektonik)
- Akademischer Senat (I), Protokolle (Bestand)
- Acta Senatus, Bd. XI (Archivale)