Gymnasien (Bestand)
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XVI. HA, Rep. 65
Tektonik >> TERRITORIALÜBERLIEFERUNGEN, PROVINZIAL- UND LOKALBEHÖRDEN >> Posen >> Verwaltung und Rechtssprechung bis 1920 >> Schulverwaltung
Laufzeit: 1818 - 1922
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Vorwort
Bestands- und Behördengeschichte
Der im Geheimen Staatsarchiv vorhandene Aktenbestand über Schulen in der Provinz Posen umfasst lediglich Schriftgut der beiden Gymnasien in Bromberg und in Nakel und des Progymnasiums in Tremessen. Etwa 2/3 des Bestandes entstammt dem Gymnasium Bromberg, etwa 1/3 dem Gymnasium Nakel, vom Progymnasium Tremessen liegt nur ein einziger Band vor. Die Hauptmasse der Überlieferung ist im Zeitraum 1870-1920 entstanden, während die voraufgegangenen Jahrzehnte seit 1815, der Errichtung des Großherzogtums und der späteren Provinz Posen, überhaupt nur für Bromberg und auch hier nur sehr schwach dokumentiert sind. In sachlicher Hinsicht liegt das Schwergewicht auf Personalvorgängen, insbesondere auf dem Lehrpersonal im Allgemeinen und einzelnen Lehrern im Besonderen. Für Bromberg ist eine größere Menge von Lehrerpersonalakten vorhanden.
Das Schicksal der Akten lässt sich im Einzelnen nicht mehr nachvollziehen. Sie sind an das Geheime Staatsarchiv vom Pädagogischen Zentrum in Berlin, dem Nachfolger der früheren Auskunftsstelle bzw. (ab 1936) Reichsstelle für Schulwesen, zusammen mit dem Bestand der preußischen Lehrerseminare (vgl. dazu den Erwerbungsvorgang von 1974/81 in der Dienstregistratur, Az. C I 76 Seminare) abgegeben worden. Dorthin dürften sie auf dem Wege über das Preußische Kultusministerium und das Provinzialschulkollegium Berlin als Abwicklungsstelle für die Provinzialschulkollegien Danzig und Posen gelangt sein, die nach dem I. Weltkrieg Schulakten der Provinzialschulkollegien Danzig und Posen aus den abgetretenen Gebieten Westpreußen und Posen an sich gezogen hatten (vgl. das Vorwort zum Bestand GStA PK, XIV. HA Westpreußen, Rep. 163 Provinzialschulkollegium zu Danzig).
Vor 1945 waren in der Repositur 65 des sogenannten Grenzmarkarchivs B (= Provinz Posen) des Geheimen Staatsarchivs nur Akten des Gymnasiums in Kempen vorhanden (ca. 56 Bde., acc. 106/1919, vgl. das dazugehörige Ablieferungsverzeichnis unter den Altfindbüchern, XVI. HA Posen, Rep. 65 Gymnasien), die beim Magazinbrand im April 1945 vernichtet worden sind (vgl. Übersicht über die Bestände des Geheimen Staatsarchivs in Berlin-Dahlem, Teil I, 1966, S. 150).
Verzeichnung und Bestandsbearbeitung
Der Bestand ist im Dezember 1990 von dem Archivinspektoranwärter Christian Sachse (Sachakten) und im Oktober 1991 von der Praktikantin Eva-Maria Strunden (Lehrerpersonalakten) verzeichnet worden. Die endgültige Anordnung der Einzelvorgänge hat anschließend der Archivoberrat Dr. Klaus Neitmann vorgenommen. Das Schriftgut ist zu Sachakten zusammengefasst worden, die bei den drei Schulen in unterschiedlichem Umfang mit Akten in den einzelnen Aktengruppen - Lehrpersonal, Prüfungen, Konferenzen, Disziplinarangelegenheiten, Jahresberichte und Haushalt - belegt sind.
Der Bestand umfasst 1,5 lfm und erstreckt sich auf den Zeitraum von 1818-1922. Die Bestandsbearbeitung konnte im Februar 1992 mit einem Vorwort von Dr. Neitmann abgeschlossen werden.
Im September/Oktober 2005 erfolgte die Migration des Bestandes in die Augiasdatenbank, wobei im Zuge der Überprüfung und Korrektur der Bestandsangaben nachträglich eine Klassifikation nach dem Dezimalsystem durch die Unterzeichnende erstellt wurde. Zugleich wurde ein Orts-, Personen- und Sachindex erarbeitet. Als Ergebnis liegt nunmehr ein aktueller Datenbankausdruck - ein Findbuch, 1 Bd. - vor.
Abschließend erfolgte von Januar bis Februar 2006 die magazintechnische Bearbeitung der Aktenbände [Anbringen des Signaturschildes (Etikett), Einkleben des Benutzungsblattes (mit Signaturbeschriftung), Einlegen des Aktenbandes in eine säurefreie Mappe sowie Einlagern der VE in Archivkartons und Anbringen der Kartonschilder].
Die Archivalien sind wie folgt zu bestellen und zu zitieren:
Zu bestellen: XVI. HA, Rep. 65,
Zu zitieren: GStA PK, XVI. HA Posen, Rep. 65 Gymnasien (Bromberg, Nakel, Tremessen),
Letzte vergebene Nr.: [94]
Berlin, 30. Dezember 2005
Hausner
(Archivangestellte)
Zitierweise: GStA PK, XVI. HA, Rep. 65
Vorwort
Bestands- und Behördengeschichte
Der im Geheimen Staatsarchiv vorhandene Aktenbestand über Schulen in der Provinz Posen umfasst lediglich Schriftgut der beiden Gymnasien in Bromberg und in Nakel und des Progymnasiums in Tremessen. Etwa 2/3 des Bestandes entstammt dem Gymnasium Bromberg, etwa 1/3 dem Gymnasium Nakel, vom Progymnasium Tremessen liegt nur ein einziger Band vor. Die Hauptmasse der Überlieferung ist im Zeitraum 1870-1920 entstanden, während die voraufgegangenen Jahrzehnte seit 1815, der Errichtung des Großherzogtums und der späteren Provinz Posen, überhaupt nur für Bromberg und auch hier nur sehr schwach dokumentiert sind. In sachlicher Hinsicht liegt das Schwergewicht auf Personalvorgängen, insbesondere auf dem Lehrpersonal im Allgemeinen und einzelnen Lehrern im Besonderen. Für Bromberg ist eine größere Menge von Lehrerpersonalakten vorhanden.
Das Schicksal der Akten lässt sich im Einzelnen nicht mehr nachvollziehen. Sie sind an das Geheime Staatsarchiv vom Pädagogischen Zentrum in Berlin, dem Nachfolger der früheren Auskunftsstelle bzw. (ab 1936) Reichsstelle für Schulwesen, zusammen mit dem Bestand der preußischen Lehrerseminare (vgl. dazu den Erwerbungsvorgang von 1974/81 in der Dienstregistratur, Az. C I 76 Seminare) abgegeben worden. Dorthin dürften sie auf dem Wege über das Preußische Kultusministerium und das Provinzialschulkollegium Berlin als Abwicklungsstelle für die Provinzialschulkollegien Danzig und Posen gelangt sein, die nach dem I. Weltkrieg Schulakten der Provinzialschulkollegien Danzig und Posen aus den abgetretenen Gebieten Westpreußen und Posen an sich gezogen hatten (vgl. das Vorwort zum Bestand GStA PK, XIV. HA Westpreußen, Rep. 163 Provinzialschulkollegium zu Danzig).
Vor 1945 waren in der Repositur 65 des sogenannten Grenzmarkarchivs B (= Provinz Posen) des Geheimen Staatsarchivs nur Akten des Gymnasiums in Kempen vorhanden (ca. 56 Bde., acc. 106/1919, vgl. das dazugehörige Ablieferungsverzeichnis unter den Altfindbüchern, XVI. HA Posen, Rep. 65 Gymnasien), die beim Magazinbrand im April 1945 vernichtet worden sind (vgl. Übersicht über die Bestände des Geheimen Staatsarchivs in Berlin-Dahlem, Teil I, 1966, S. 150).
Verzeichnung und Bestandsbearbeitung
Der Bestand ist im Dezember 1990 von dem Archivinspektoranwärter Christian Sachse (Sachakten) und im Oktober 1991 von der Praktikantin Eva-Maria Strunden (Lehrerpersonalakten) verzeichnet worden. Die endgültige Anordnung der Einzelvorgänge hat anschließend der Archivoberrat Dr. Klaus Neitmann vorgenommen. Das Schriftgut ist zu Sachakten zusammengefasst worden, die bei den drei Schulen in unterschiedlichem Umfang mit Akten in den einzelnen Aktengruppen - Lehrpersonal, Prüfungen, Konferenzen, Disziplinarangelegenheiten, Jahresberichte und Haushalt - belegt sind.
Der Bestand umfasst 1,5 lfm und erstreckt sich auf den Zeitraum von 1818-1922. Die Bestandsbearbeitung konnte im Februar 1992 mit einem Vorwort von Dr. Neitmann abgeschlossen werden.
Im September/Oktober 2005 erfolgte die Migration des Bestandes in die Augiasdatenbank, wobei im Zuge der Überprüfung und Korrektur der Bestandsangaben nachträglich eine Klassifikation nach dem Dezimalsystem durch die Unterzeichnende erstellt wurde. Zugleich wurde ein Orts-, Personen- und Sachindex erarbeitet. Als Ergebnis liegt nunmehr ein aktueller Datenbankausdruck - ein Findbuch, 1 Bd. - vor.
Abschließend erfolgte von Januar bis Februar 2006 die magazintechnische Bearbeitung der Aktenbände [Anbringen des Signaturschildes (Etikett), Einkleben des Benutzungsblattes (mit Signaturbeschriftung), Einlegen des Aktenbandes in eine säurefreie Mappe sowie Einlagern der VE in Archivkartons und Anbringen der Kartonschilder].
Die Archivalien sind wie folgt zu bestellen und zu zitieren:
Zu bestellen: XVI. HA, Rep. 65,
Zu zitieren: GStA PK, XVI. HA Posen, Rep. 65 Gymnasien (Bromberg, Nakel, Tremessen),
Letzte vergebene Nr.: [94]
Berlin, 30. Dezember 2005
Hausner
(Archivangestellte)
Zitierweise: GStA PK, XVI. HA, Rep. 65
Umfang: 1,6 lfm (94 VE); Angaben zum Umfang: 1,6 lfm (94 VE)
Bestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
19.08.2025, 12:19 MESZ