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Balkankriege (Nachlass Albert Herr)
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Ansichten von Athen, zerstörten Städten, Landschaften und Personen, Abtransport von Flüchtlingen
Den im Juni 1913 ausgebrochenen 2. Balkankrieg (Auseinandersetzung zwischen Serbien und Griechenland auf der einen und Bulgarien auf der anderen Seite) begleitete ein vom griechischen König Konstantin beauftragtes Filmteam der Freiburger ExpressFilms & Co. Unter der Leitung der beiden Operateure Robert Isidor Schwobthaler aus Endingen (13.4.1876-5.12.1934) und Albert Herr aus Kirchzarten (3.4.1890-7.9.1943) entstand so der erste Kriegsdokumentarfilm der deutschen Filmgeschichte, der unter dem Titel "Mit der Kamera an der Schlachtfront" nicht nur in deutschen Kinos ab Ende 1913 lief, sondern auch im englischen (With the Greeks in the Firing Line) und französischen (Sous la mitraille) Sprachbereich präsentiert wurde. Sepp Allgeier befand sich zur Zeit des 2. Balkankrieges noch auf der Rückreise von der Nordpolexpedition.
Offensichtlich muss er diese Glasplatten von Albert Herr, den er liebevoll Onkel Albert nannte, in späterer Zeit erhalten haben.
Ergänzt wird diese Überlieferung aus dem Nachlass von Sepp Allgeier durch Unterlagen der Familie Herr, die neben dem Booklet zum Film auch weitere Digitalisate zum Aufenthalt Herrs in Griechenland und Bulgarien sowie zu seinem beruflichen und privaten Umfeld zur Verfügung stellte.
Freiburg, im April 2014 Kurt Hochstuhl
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.