Graf Volrath Friedrich Karl Ludwig v. Solms bekundet, dass er die Gerechtsame auf dem Melosch'schen Haus in Rödelheim, die die verwitwete Gräfin C...
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1583
B 9 Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim
Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim >> 12 1751-1810
1791 Oktober 18, Schloss Assenheim
Ausf., Papier, aufgedr. Sg., Unterschrift
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Volrath Friedrich Karl Ludwig v. Solms bekundet, dass er die Gerechtsame auf dem Melosch'schen Haus in Rödelheim, die die verwitwete Gräfin Charlotte Sybille, geb. Gräfin v. Ahlefeld, in Vormundschaft ihres Sohnes Lothar Wilhelm, am 14. März 1718 dem Hofschneider Johann Martin Melosch und dessen Ehefrau Anna Margarethe verliehen, und die Graf Johann Ernst Karl v. Solms am 29. Oktober 1782 dem Kauf- und Handelsmann Johann Rutger Lausberg und dessen Ehefrau Susanne Magdalene, geb. Münch erneuert hatte, auf den Johann Heinrich Oven und dessen Ehefrau Anna Maria, geb. Doerr, übertragen habe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ