Cristof von Hattstein (Hatstein) und Diether von Hohenstein (Hoenstein) bekennen sich zu dem eingerückten Lehnbrief des Heinrich Administrators von Worms und Freising, Propst zu Ellwangen, Pfalzgrafen bei Rhein d. d. Ladenburg (Laudenburgk) mitwochs noch Medhardi ..1550 über ihre Belehnung mit den heimgefallenen Lehen des + Philips von Werdorf (Werttorff): die Burg zu Essershausen (Eschers-); den Zehnten in Ernsthausen, den in Mengerskirchen zur Hälfte; 'im Wintzenauer Velde' 4 Malter Hafer genannt 'der Creutzhaber', 16 kölnische Schillinge und 4 Fastnachthühner; den Zehnten zu Laimbach von einem Felde des genannten Philips von Werdorf (Werttorff); 3 Malter Käse zu Arborn (Alborn); den Zehnten zu Essershausen. Ferner die von den Belehnten selbst aufgetragenen Güter: das Viehhaus bei der Burg Essershausen, den Baumgarten 'uff dem graben', den Garten zwischen dem Burggraben und der Weil, den Krautgarten vor dem Steg, des Hofmanns Garten auf der 'Au', genannt Wiesen und Äcker (Flurnamen!), genannt Weinberge, Hecken, Waldstücke; den halben Kirchsatz zu Essershausen, die Schäferei und eine Mühlestätte daselbst. Siegler: Aussteller.