Heinrich, Ludwig, Joachim und Ulrich von Ulm, Brüder, Bürger zu Konstanz, und Appolonia von Ulm, ihre Schwester (mit Zustimmung ihres Ehemanns Marx von Kirchen), übergeben ihren Schwestern Ursula und Barbara von Ulm, Chorfrauen zu Münsterlingen, sowie Waldburga von Ulm, Konventsfrau zu Löwental ihr väterliches und mütterliches Erbteil, nämlich den Zins in Höhe von 20 fl, den Gulden gerechnet zu 61 kr, zahlbar je zur Hälfte an Michaelis und Georgi, ablösbar zusammen mit 400 fl oder auf zweimal mit je 200 fl, der ihnen von Abt, Prior und Konvent des Klosters Weingarten gemäß Urkunde vom 29. März 1522 (uff Sambstag nach Sant Marx des hailigen Evangelisten tag) verschrieben wurde, dergestalt, daß Ursula und Barbara 200 Gulden Hauptgut mit einer Verzinsung von 10 fl, und Walpurga die übrigen 200 fl mit einer Verzinsung von 10 fl zustehen sollen.
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Heinrich, Ludwig, Joachim und Ulrich von Ulm, Brüder, Bürger zu Konstanz, und Appolonia von Ulm, ihre Schwester (mit Zustimmung ihres Ehemanns Marx von Kirchen), übergeben ihren Schwestern Ursula und Barbara von Ulm, Chorfrauen zu Münsterlingen, sowie Waldburga von Ulm, Konventsfrau zu Löwental ihr väterliches und mütterliches Erbteil, nämlich den Zins in Höhe von 20 fl, den Gulden gerechnet zu 61 kr, zahlbar je zur Hälfte an Michaelis und Georgi, ablösbar zusammen mit 400 fl oder auf zweimal mit je 200 fl, der ihnen von Abt, Prior und Konvent des Klosters Weingarten gemäß Urkunde vom 29. März 1522 (uff Sambstag nach Sant Marx des hailigen Evangelisten tag) verschrieben wurde, dergestalt, daß Ursula und Barbara 200 Gulden Hauptgut mit einer Verzinsung von 10 fl, und Walpurga die übrigen 200 fl mit einer Verzinsung von 10 fl zustehen sollen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 U 158
B 471L Bü 21
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 Löwental, Dominikanerinnenkloster
Löwental, Dominikanerinnenkloster >> Urkunden
1528 November 17
Urkunden
Siegler: Sr.: Heinrich von Ulm, Caspar von Ulm, Rat zu Konstanz auf Bitten seiner Vettern Ludwig, Joachim und Ulrich von Ulm, Marx von Kirchen auf Bitten der Apolonia von Ulm.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 Sg. abg.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 Sg. abg.
Kirchen, Marx von
Kreuzlingen, Barbara von Ulm, Chorfrau von
Kreuzlingen, Ursula von Ulm, Chorfrau von
Löwental, Walpurga von Ulm, Konventsfrau von
Ulm, Appolonia von
Ulm, Barbara von, s. Kreuzlingen
Ulm, Heinrich von
Ulm, Joachim von
Ulm, Ludwig von
Ulm, Ulrich von
Ulm, Ursula von, s. Kreuzlingen
Ulm, Walpurga von, s. Löwental
Kirchen : Ehingen (Donau) UL
Konstanz KN
Konstanz KN; Rat
Löwental : Friedrichshafen FN; Konventsfrau
Münsterlingen, Kt. Thurgau [CH]; Kloster
Ulm UL; Herrschaft
Weingarten RV; Kloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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