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Reduktion der donierten Güter der Neubelehnten
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 12 Die Landstände >> 2.2 12 4 Neubelehnte bzw. Donatare und Reduktion >> 2.2 12 4 2 Reduktion der donierten Güter
1685-1698
Enthält: - Aktenstücke zur Reduktion der Güter des Präsidenten Baron Alexander von Erskein (1685-1690): der sechs ehemals zum Stader St. Marienkloster gehörigen Meierhöfe und einer Kate im Dorf Schwinge, speziell zur Erstattung der von Erskein dafür aufgebrachten Kaufsumme durch den Verkäufer und Donatar, die Stadt Stade, und zur Aushändigung von Dokumenten durch die Erskein'schen Erben (mit Anlagen: Beschlüsse der Reduktionskommission vom 29. März 1683 und 23. März 1686); des Gutes Schölisch und der daneben liegenden Ländereien in Kehdingen mit Pertinentien (mit Anlage: Beschluss der Reduktionskommission vom 23. März 1686), darunter: Memoriale des Kämmerers Johan Georg Jentzsch an die Regierung; Verfügungen und Schreiben der Regierung; Berichte des Sohnes Oberstleutnant Baron Carl Gustav von Erskein und seiner Schwester Lucia Elisabeth Erskein, verh. von Bülow, zu Schwinge; Schreiben des Vogtes Wilhelm Biel in Mulsum wegen der Gerichtsbarkeit über die Meier in Schwinge; Berichte des Land- und Kriegskommissars Andreas Scharnhorst über die Besitzergreifung in Schölisch und Schwinge vom Juni 1686; Beschwerdeschriften des Landrats Hartwig Christoph von Bülow zu Schwinge gegen den Vogt Biel vom November 1686 und März 1687 wegen der Gerichtsbarkeit (mit Anlagen: Königlicher Verpfändungsbrief für den Oberstleutnant Baron Alexander von Erskein vom 5. Mai 1683, Resolution der Reduktionskommission vom 8. Februar 1687), auch weitere Schreiben Biels vom Juni 1688 und März 1689 (mit Anlage: Verzeichnisse der im Verpfändungsbrief genannten bzw. nicht genannten Meier); Schreiben der Reduktionskommission an die Regierung vom 8. Februar 1687 wegen Auslieferung von Dokumenten zu den Erskein'schen Gütern, mit Antwortschreiben vom 26. Mai 1687; Korrespondenz der Regierung mit der Stadt Stade von 1687/88 wegen Nachrichten zum von Bartold Otto von der Decken gekauften und an Erskein verkauften Gut Schölisch und zu den Meiern in Schwinge (mit Anlage: Königlicher Konfirmationsbrief für die Stadt vom 28. September 1682 wegen der donierten Klostergüter); Gesuche des Barons Carl Gustav von Erskein vom 9. August und 6. Dezember 1687 sowie 25. Mai 1688 um Befreiung der Meier in Schwinge von der Reduktion oder Rückzahlung der Kaufsumme durch die Stadt (mit Anlagen: Mutzettel vom 3. August 1657 und 22. Januar 1661, Kaufvertrag der Stadt Stade mit Erskein vom 20. Mai 1652 wegen der Meier in Schwinge, Schreiben der Reduktionskommission vom 10. und 12. Mai 1687 wegen Schölisch und Schwinge); Gesuch des Carl Gustav von Erskein vom 13. August 1688 um Befreiung von der Beschlagnahme der gekauften Güter wegen Kautionsstellung (mit Anlage: Beschluss der Liquidationskommission vom 12. Januar 1688); Schreiben der Liquidationskommission an die Regierung vom 5. April 1690 wegen Abtretung der Güter durch Erskein nach vollzogener Liquidation (mit Anlagen: Königliche Resolution vom 3. April 1690 auf ein Gesuch des Carl Gustav von Erskein vom 2. April 1690 um Beibehaltung der aus den Gütern erhobenen Renten)
Enthält: - Schreiben der Stockholmer Exekutionskommission an die Regierung vom 6. Februar 1695 wegen Nachforschung nach Schuldnern der Verstorbenen Graf Robert Lichton, Dietrich Grönberg und Hans Karup (mit Anlage: Verzeichnis der gesuchten Schuldner), mit Antwortschreiben vom 8. April 1695 - Schreiben der Exekutionskommission an die Regierung vom 12. März 1694 wegen Untersuchung des Nachlasses des gewesenen Landdrosten Jacob von Steinberg in Bremen-Verden zur Abtragung seiner Schulden, mit nachfolgendem Vernehmungsprotokoll vom 23. April 1694 zu Steinbergs Leben und Nachlass; Bericht des gewesenen Sekretärs Steinbergs, Albert Deelwater, vom 28. April 1694 zu Wohnungen und Vermögen des Landdrosten; Schreiben der Regierung an die Exekutionskommission vom 7. Mai 1694, mit Antwortschreiben vom 13. Januar 1696 wegen weiterer Nachforschungen; weiteres Schreiben der Regierung vom 20. April 1696 - Korrespondenz der Exekutionskommission mit der Regierung vom Februar bis November 1696 wegen möglicher Nachlässe verschiedener Personen in Bremen-Verden zur Schuldenzahlung (mit Verzeichnis der Personen) - Schreiben der Exekutionskommission vom 17. April 1696 wegen des Kapitäns Otto Brakel in Stade als Erbe des Gotthard Vellingk, mit nachfolgendem Regierungsprotokoll vom 8. Mai 1696; Schreiben der Regierung an den Oberst Baron Mauritz Vellingk als Onkel Brakels vom 26. Juli 1697, mit Antwortschreiben vom 28. Juli 1697; weitere Korrespondenz in der Sache vom August/September 1697 - Schreiben der Exekutionskommission vom 15. Juni 1697 wegen verschiedener Personen, u.a. des Generalmajors Patrick Mohr, des Rats Lorenz von der Linde und des Rats Christoph Schlippenbach (mit Verzeichnis), mit nachfolgendem Regierungsprotokoll vom 23. Juli 1697; Attestat des Kämmerers Jentzsch vom 2. August 1697, dass die verzeichneten Personen keine Landgüter in Bremen-Verden besaßen; Schreiben der Regierung an die Exekutionskommission vom selben Tag - Korrespondenz des Statskontors in Stockholm mit der Regierung vom August/September 1698 wegen Lieferung einer Teilsumme von den aus den Niederlanden gezahlten Geldern nach Wismar zur Entlastung des dortigen Etats - Gesuch des Rittmeisters Daniel von Estorff vom 9. Februar 1686 um Beibehaltung des Lehns mitsamt der Worth gegen Pachtgebühr, mit nachfolgendem Regierungsbescheid vom 23. Februar 1686 wegen Zahlung der Pacht an die Krone - Protokoll und Schreiben der Regierung an die Erben des Präsidenten Freiherr Alexander von Erskein wegen des Nachlasses ihres Bruders und Miterben Oberstleutnant Baron Alexander von Erskein vom 29. April und 27. Juni 1690; Antwortschreiben des Landrats Hartwig Christoph von Bülow vom 15. Juli 1690; Schreiben der Regierung an die Liquidationskommission vom 31. Juli 1690
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1652
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1683
Index-Gruppe: frei: GND:11853095X:Erskein, Alexander
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.