Bischof Johann Christoph von Eichstätt überträgt mit Zustimmung des Domkapitels Eichstätt die Gründungsausstattung des Seminars Willibaldinum in Eichstätt mit allen Rechten, Einkünften und Zugehörungen, so wie sie von seinem Vorgänger Bischof Martin von Eichstätt festgelegt und von Papst Gregor XIII. 1575 bestätigt wurde, an den Orden der Jesuiten. Christoph Eyserus, Notar in Eichstätt, vidimiert die Urkunde.
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Bischof Johann Christoph von Eichstätt überträgt mit Zustimmung des Domkapitels Eichstätt die Gründungsausstattung des Seminars Willibaldinum in Eichstätt mit allen Rechten, Einkünften und Zugehörungen, so wie sie von seinem Vorgänger Bischof Martin von Eichstätt festgelegt und von Papst Gregor XIII. 1575 bestätigt wurde, an den Orden der Jesuiten. Christoph Eyserus, Notar in Eichstätt, vidimiert die Urkunde.
Hochstift Eichstätt, Jesuitenkolleg, Urkunden 4
Eichstätt Jesuiten Urkunden 1619/IX/8
Hochstift Eichstätt, Jesuitenkolleg, Urkunden
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1619 Sep. 8
Übertragung der Gründungsausstattung
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Siegler: S 1 = Bischof Johann Christoph von Eichstätt; S 2 = Christoph Eyserus (Notariatssignet)
Ausstellungsort: Eichstätt
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Or. (lat.), Pergament mit abhängendem Wachssiegel in Metallkapsel und Notariatssignet
Ausstellungsort: Eichstätt
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Or. (lat.), Pergament mit abhängendem Wachssiegel in Metallkapsel und Notariatssignet
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
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