Vor Everd Bock, Richter zu Werl, bekundet Johan Benedicte, daß die von ihm an Telike Notliken verkauften, an der vorliegenden Urkunde transfigierten Urkunden (Urk. A 050, A 066, A 053) zu recht im Besitz der Bürgermeister Gerd Melien und Everd Rost sind, um aus den darin genannten Einkünften eine neue Vikarie in der Kapelle auf dem Friedhof (op me kerckhove) zu stiften und an einen Weltpriester zu verleihen. Gerichtsbeisitzer (standnoten): Everd Benedicte, Herman Rost.
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Vor Everd Bock, Richter zu Werl, bekundet Johan Benedicte, daß die von ihm an Telike Notliken verkauften, an der vorliegenden Urkunde transfigierten Urkunden (Urk. A 050, A 066, A 053) zu recht im Besitz der Bürgermeister Gerd Melien und Everd Rost sind, um aus den darin genannten Einkünften eine neue Vikarie in der Kapelle auf dem Friedhof (op me kerckhove) zu stiften und an einen Weltpriester zu verleihen. Gerichtsbeisitzer (standnoten): Everd Benedicte, Herman Rost.
INA, A 072
INA Inventar des Archivs der Stadt Werl
INA Inventar des Archivs der Stadt Werl >> A - Urkunden der Stadt Werl
1451 August 31 {feria tertia ante Egidii abbatis}
Enthält: Ausf.-Perg.; anh. Sg. d. Richters, beschädigt. Transfix zu Urk. A 050 v. 1438 Nov. 2.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:25 MEZ