Die Bürgermeister von Heidingsfeld Balthasar Hemlein und Michel
Adelspach fordern die Witwe des Dr. Eucharius Steinmetz, Margarethe, die von
der Stadt wegziehen will, auf, Bürgschaft zu stellen, da Philipp Schott wegen
einer im Bauernkrieg verloren gegangenen Verschreibung über 6.000 Gulden
angeblich die Stadt in Anspruch nehmen will und voraussichtlich noch andere
Ansprüche kommen würden. Da die Kaution verweigert wird, drohen sie, die Zinsen
und Gülten der Witwe zu Rothenburg, Ochsenfurt und Heidingsfeld mit Arrest zu
belegen.