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Visitationes, Bd. II
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Enthält: Bl. 42v, 56, 102: Überführung, Katalogisierung, Vermehrung und Aufstellung der Grempschen Bibliothek; Anstellung eines Bibliothekars, 1589-1593.
Einzeldokumente: Bl. 42v: Die Superattendenz des Grempschen und Ficklerschen Stipendiums muß sorgen, dass Hauptgut, Bücher und handschriftliche Consilia von den Erben beigeschafft werden, 16. April 1589; Bl. 56: Katalogisierung, Vermehrung und Aufstellung der Grempschen Bibliothek; Anstellung eines ständigen Bibliothekars, 3. Oktober 1591; Bl. 102: Bestellung eines Registrators für die Universität Tübingen, der die beiden Bibliotheken (Grempsche und Universitätsbibliothek) versieht, 9. Juli 1593: Bl. 366; Verpflichtung der Universitätsbibliothek Tübingen zur Verleihung von Büchern an arme Studenten; Ausleihmodalitäten, 1627 März 8.
Akte
1866/67 von Julius Euting geordnet, die Stücke gezählt, anschließend gebunden. 1965 regestenartige Erschließung nach Stück- und Seitenzahlen (Nr. 1-57 bzw. S. 1-717) von Eugen Neuscheler, dabei die Stückzahlen zum Teil geändert und ein Inhaltsverzeichnis (Nr. / Seite / Datum) vorangestellt. Der Band dabei wie folgt beschrieben: Acta Universitatis Visitationes, 2, 1581-1627 (: Aufdr. des Neubands),XII Bl. (Register deutsche und lat. Schlagworte) und 723 gez. S., ältere Zählung gestrichen, 33 x 21 cm, in der Aufhählung nicht genannte S. sind leer.; Stückzahlen von Neucheler zum Teil korrigiert und ein Rechts oben zusätzlich zur (alten) Seitenzählung eine durchlaufende Blattzählung. 1968 revidiertes masch. Repertorium: Regesten zum Bestand "Visitationsakten", Teil 1: 6/25-28 (1520-1712), bearb. von Eugen Neuscheler und Volker Schäfer, 1968, 194 S. (W 3, 6), S. 43-89. Literatur: Hagenmaier, Monika: Das Vorbild im kleinen. Die Grempsche Bibliothek in Tübingen 1583-1912, Tübingen 1992, S. 19, 21-22; Pill-Rademacher, Irene, Visitationen an der Universität Tübingen, Tübingen 1993, S. 327-331. Nutzungsbedingungen für die Digitalisate: https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.