Ber von Rechberg zu Hohenrechberg [Ruine bei Rechberg Stadt Schwäbisch Gmünd/Ostalbkreis], Ritterhauptmann, und seine Söhne Georg und Ber verkaufen dem Ulmer Bürger Johann Bälzinger ihren Hof in Wiblishausen ("Wyblißhusen") [Wiblishauserhof Gde. Waldstetten/Lkr. Günzburg] zwischen Waldstetten [Lkr. Günzburg], Ichenhausen [Lkr. Günzburg] und Oxenbronn ("Ochßenbrunnen") [Stadt Ichenhausen/Lkr. Günzburg]. Den Hof hat bisher der Heiligmann gegen einen jährlichen Zins von 24 Imi Roggen, 24 Imi Hafer, 4 Imi Fesen und 4 Imi Gerste Ulmer Maß, 8 Pfund Heller Heugeld, 200 Eiern, 8 Herbsthühnern und 1 Fastnachtshuhn bewirtschaftet. Der Hof ist abgesehen vom Zehnten frei von Abgaben und Dienstleistungen. Der Käufer hat ihnen dafür 550 rheinische Gulden bezahlt. Die Verkäufer übernehmen daher die Gewährleistung für den Verkauf und stellen dem Käufer dafür Bürgen.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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