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Provinzialkirchenarchiv (Bestand)
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Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik) >> 1OB Oberbehörden >> 1OB 020 Provinzialkirchenarchiv
Bestandsbeschreibung: Provinzialkirchenarchiv Der vorliegende Pertinenzbestand rekrutiert sich aus den 1854-1855 erfolgten Akteneinlieferungen an das neu gegründete Provinzialkirchenarchiv in Koblenz. Bereits 1856 legte Archivar Goebel der Provinzialsynode eine Aktenübersicht vor. Der gedruckte Bestandskatalog - leider ohne Register - erfuhr bis 1903 noch drei Auflagen. Der Schwerpunkt des für die ältere rheinische Kirchengeschichte zentralen Bestandes liegt im 17./18. Jahrhundert. Die verschiedenen hier enthaltenen Protokollserien liegen mittlerweile überwiegend ediert vor. Die Bestandssystematik orientiert sich an dem Einteilungsplan von Jacobsons Quellengeschichte (s. S. 2), die Aktengruppen sind jeweils in Generalia (a), Specialia (b) und Personalia (c) unterteilt: A Von der Reformation bis zur französischen Herrschaft A I Die reformierte Kirche A I I Generalsynode der reformierten Kirchen von Jülich, Kleve, Berg und Mark A I II Archiv der reformierten Jülicher Provinzialsynode A I III Archiv der reformierten Klevischen Provinzialsynode (Klevische, Duisburger und Weseler Klasse) A I IV Archiv der reformierten Bergischen Provinzialsynode A I V Archiv der reformierten Märkischen Provinzialsynode A I VI Reformierte Kirche in der Grafschaft Moers A I VII Reformierte Kirche in der Grafschaft Wied A I VIII Reformierte Kirche in der Landgrafschaft Hessen-Kassel (St. Goar) A I IX Reformierte Kirche in der Pfalz (Pfalz-Zweibrücken, Ref. Inspektion Bacharach, Fürstentum Simmern) A I X Reformierte Kirche in der vorderen Grafschaft Sponheim (ferner Reichsstadt Wetzlar und Grafschaft Wittgenstein) A II Archiv der evangelisch-lutherischen Kirchen von Jülich, Kleve, Berg, Mark und Ravensberg A II I Generalia für mehrere Provinzen A II II Jülich A II III Kleve A II IV Berg A II V Mark A II VI Lutherische Kirche in den Nassauischen Kirchen (Nassau-Weilburg, die gemeinen Lande, Nassau-Saarbrücken) A II VII Lutherische (und reformierte) Kirche in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen (Akten des ehemaligen Konsistorialkonvents Altenkirchen) A II VIII Lutherische Kirche in der Pfalz (Hintere Grafschaft Sponheim, Fürstentum Simmern, Fürstentum Veldenz) A II IX Lutherische Kirche in der Wild- und Rheingrafschaft A II X Grafschaft Solms-Hohensolms A II XI Grafschaft Isenburg-Büdingen B Die beiden rheinischen evangelischen Kirchen unter der französischen Herrschaft B I Die reformierte Kirche B I I Roer-Departement, spez. Lokalkonsistorium Kleve B I II Rhein- und Moseldepartement, spez. Lokalkonsistorium Stromberg B I IV Großherzogtum Berg B II Die lutherische Kirche B II I Roer-Departement, spez. Lokalkonsistorium Krefeld B II II Rhein- und Moseldepartement, spez. Lokalkonsistorium Kastellaun B II III Großherzogtum Berg B II IV Französisches Generalkonsistorium zu Mainz C Seit 1816 C I Von 1816 bis zum Erlass der Kirchenordnung von 1835 C II Seit 1835 Inhalt u.a.: Synodalprotokolle; Kirchenordnungen; Religionsgravamina; Rheinbergischer Religionsrezess 1697; landesherrliche Reskripte; holländische Kollekten; Aerarium ecclesiasticum; Visitationsprotokolle; Schulen; Zensursachen; Ronsdorfiana; Personalia, Predigten und Korrespondenzen von Pfarrern, Predigern und Schulmeistern (u. a. Wilhelm Balduin, Johann Benninghofen, Karl Theodor Böddinghaus, Samuel Collenbusch, Jakob Elsner, Johann Gerhard Hasenkamp, Jonas Heilmann, Theodor Arnold Müller, Philipp Karl Otterbein, Johann Heinrich Rebenscheid, Adrian de Ridder, Präses Wilhelm Johann Gottfried Roß, Johann Justus Schütz, Stephan Spitzbarth, Johann Hermann Westhoff); Gesangbuch- und Agendenfragen; Protestantischer Bund 1851ff. Spezielle Ortsakten folgender Gemeinden (weitere lokale Betreffe finden sich verschiedentlich auch in den Generalia und Personalia): Almersbach, Alpen, Altenkirchen/Westerwald, Bacharach, Bendorf, Bergisch Gladbach, Birnbach, Brienen, Brünen, Büderich, Burscheid, Daaden, Dabringhausen, Delling, Dhünn, Diersfordt, Dinslaken, Düren, Düssel, Düsseldorf, Duisburg, Dutenhofen, Ebersgöns, Eckenhagen, Elberfeld, Emmerich, Erkrath; Essen, Eupen, Flamersheim, Frechen, Freusburg, Gahlen, Garbenheim, Gartrop, Gebhardshain, Gehmen, Geldern, Gemarke, Gemünd, Gennep, Gladbach, Goch, Gräfrath, Großbüllesheim, Groß-Rechtenbach, Haan, Heiligenhaus, Heinsberg, Hiesfeld, Hilden, Hilgenroth, Hochelheim, Holten, Homberg, Hückeswagen, Hueth-Millingen, Huissen, Ilgesheim, Isselburg, Jüchen, Kaiserswerth, Kalkar, Kappeln, Kaub, Kervenheim, Kettwig, Kirchberg, Kirchen/Sieg, Kleinich, Kleve, Köln, Kranenburg, Krofdorf-Gleiberg, Kronenberg, Krudenburg, Langenberg, Leichlingen, Lennep, Lüttringhausen, Lützellinden, Manubach, Mehren, Meiderich, Mettmann, Mörmter, Monheim, Moyland, Mülheim/Rhein, Mülheim/Ruhr, Neuerkirch-Biebern, Neviges, Niederlinxweiler, Oberdiebach, Oberkassel, Oberkleen, Oberwinter, Odenspiel, Orsoy, Pfalzdorf, Radevormwald, Ratingen, Rees, Remscheid, Reusrath, Ringenberg, Roetgen, Ronsdorf, Ruhrort, Schöller, Sevenaer, Sien, Solingen, Steeg, Süchteln, Trier, Urdenbach, Urmond, Velbert, Veldenz, Voerde, Volpertshausen, Wahlscheid, Wald, Weeze, Weiden, Wermelskirchen, Werth, Wesel, Wichlinghausen, Wiebelskirchen, Wipperfürth, Witzhelden, Wülfrath, Wupperfeld. Im Mai 1990 wurden die Akten des Bestandes »Provinzialkirchenarchiv« - bis dahin stehend in Pappdeckeln aufbewahrt - in Archivkartons gelegt. Zugleich wurde der Bestand grob überprüft. Es stellte sich heraus, dass einerseits mehrere Akten fehlten, andererseits vorhandene Akten nicht aufgenommen waren. Sie sind nun in dem vorliegenden Verzeichnis aufgeführt. Die alphanumerischen Signaturen wurden ebenso wie die Aktentitel beibehalten. Enthalten letztere Personennamen, so wurden sie ggf. um den Vornamen und die Lebensdaten erweitert. Die Enthält-Vermerke wurden von Archivrat Walter Schmidt übernommen, der mit der Neuverzeichnung des Bestandes begonnen hatte. Das Verzeichnis wurde um ein ausführliches Register ergänzt. Im August 1990 Michael Hofferberth Nachtrag Eine Präzisierung und Ergänzung der Laufzeiten erfolgte 2009. Die Vergabe von laufenden Nummern sowie eine Foliierung der einzelnen Archivalieneinheiten wurde 2013 anlässlich der Vorbereitung zur Sicherungsverfilmung vorgenommen. Die Bestellnummern 823 bis 846 wurden im November 2018 als Nachtrag im Anschluss an das Register mit Titelangaben eingetragen. Im August 2019 wurden die fehlerhaften Umfangsangaben der Archivalien auf den Seiten 7-12 des Findbuches korrigiert. Im Herbst 2020 wurden die Angaben aus der Textdatei in das Archivprogramm ActaPro überführt; dabei wurden die Angaben zu den Personen vervollständigt, Ortsnamen in der bekannten Schreibweise ergänzt, damit diese recherchiert werden können und teilweise Formulierungen redaktionell bearbeitet. Die Nachträge sind an den korrekten Stellen in der Systematik ergänzt worden. Das Register aus der Textdatei wurde hier nicht übernommen. Ulrich Dühr
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.