Die Eheleute Hans und Margaretha Kempff, zu Dieburg, bekunden auch für ihre Erben, dass sie dem Georg Hohenstein, seinen Erben oder dem rechtmäßigen Urkundeninhaber eine jährliche Pension von fünf Gulden Frankfurter Währung, jeweils auf St. Martin oder binnen der folgenden 14 Tage zu liefern, für schon erhaltene 100 Gulden verkauft haben. Sie bekunden, dass sie als Unterpfand ihre Behausung mit allem Zubehör samt Garten zu Holzhausen auf dem Steinweg gelegen neben der Pforte, sowie 1/4 Morgen Acker, im Flürchen "Flürgen", neben Thomas Sponsall und Johann Satigen, gesetzt haben, das unbelastet sei und von den Rentmeistern der Stadt Dieburg, Weigand Haberkorn und Hans Steuerwald ("Steyerwalten"), auf den doppelten Wert geschätzt worden sei. Beiden Seiten soll ein Kündigungsrecht jeweils 1/4 Jahr vor Zinstermin vorbehalten sein.