1570 Juni 6 Die Auseinandersetzungen zwischen Gottfried von und zu Aschhausen einesteils sowie Konrad Geyer von Giebelstadt, Hans Jörg von Berlichingen und Wolf von Hardheim, Vormünder der Kinder des + Hans Jakob von Berlichingen, andernteils wegen des Schaftriebs der beiden Schäfereien Rossach und Aschhausen wurden am obigen Tag durch Adam von Waldenfels zu Seubelsdorf und Fischbach und Jörg Sigmund von Adelsheim zu Wachbach gütlich geschlichtet wie folgt: Jeder Schäfer zu Rossach hat von des Hauses Rossach wegen Trieb und Weide auf Aschhauser (Aschenser) Markung nur, so weit dies jetzt festgelegt und durch Triebstöcke oder Steine bezeichnet wurde. - Der Abschied wurde sofort zweifach auf Pap. ausgefertigt und durch die gen. Adligen unterschrieben. Dann wurde für jede Partei eine Ausf. auf Perg. gefertigt. Siegler: 1) - 6) die Schiedsleute und die Parteien (wir obgenante alle) Ausf. Perg., besch. - 6 Sg., 1. und 2. besch., 3. Siegelrest, 4. - 6. abg., Pressel anh. - Rv.: Vertrag uber ein Viehtrieb zu Rossach mit Götzen von Aschhausen uffgericht; - Rossach. Nota, das à tempore immemoriali auch nach Inhalt des Kauffbriefs de anno 1671 [Okt. 20; s. U 182] kein ausländischer Schäffer die Aschauser Marckung iemahln betretten dörffen. Prov.: Aschhausen, von