Notariatsinstrument des Jodokus Sturk zu Konstanz betreffend eine Schenkung des Nikolaus Barner, Kämmerer des Kapitels in Saulgau, der dem Abt und Konvent von Kloster Rot und dem Armenspital in Saulgau je hälftig drei Güter vermacht. Das erste bebaut einer namens Brienli, das zweite Johann Gebel, das dritte einer namens Gasser. Das Kloster hat dafür jährlich am Geburts- und Todestag des Stifters ewige Totenmessen lesen zu lassen, und das Spital jährlich eine Spende von Wein, Brot und Fleisch an die Armen im Wert von 10 Solidi Konstanzer Denare zu verteilen. Barner behält sich das Recht vor, die Schenkung zu widerrufen und bestimmt die Bedingungen, unter denen vom Kloster oder Spital die jeweilige Hälfte der Schenkung verkauft werden darf. Der Vertrag wird in Anwesenheit folgender Zeugen geschlossen: Konrad Lulli, Doktor, Menrat, Leiter der Kirche in Betzenweiler, Heinrich Frank, Vorsteher der Kirche in Kantzach, alles Geistliche der Konstanzer Diözese. Orig. Perg., links Notariatszeichen. Abgedruckt bei Stadelhofer II, 162 ff.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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