Hans Adam vom Stain zu Jettingen, Ritter usw., Peter von Hohenegg ("Hochneckh") zu "Fülseckh", Dietrich von Rot zu Rieden, Vögte und Pfleger der Söhne des verstorbenen Bernhard vom Stain zu Emerkingen, sowie Hans Jacob vom Stain zu Emerkingen vergleichen sich mit Bürgermeister und Rat der Stadt Munderkingen als Vertreter der Stadt über Untergang, Hoch- und Niedergericht, Frevel, Strafen und Bußen über bestimmte näher beschriebene Grundstücke, die der Stadt Munderkingen gehören. Als Tädingsleute fungieren Marquart von Schwendi zu Schaffhausen, Bernhard Renner zu Granheim, Dionys Velber und Jakob Schmid, beide Bürger zu Biberach, die nach einem Lokaltermin folgende Abmachungen getroffen haben: Die von Emerkingen und die von Munderkingen sollen, wenn notwendig, einen gemeinsamen Untergangstermin festsetzen und das Hoch- und Niedergericht, Frevel, Strafen und Bußen miteinander haben. Wegen des Viehtriebs und des Waidgangs soll es wie bisher bleiben. Beide Parteien sollen künftig gutnachbarlich miteinander verkehren. Die Parteien stimmen zu.