Sammlung Hans-Werner Siegel (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, K-N 18
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim (Archivtektonik) >> Kreisarchiv Main-Tauber-Kreis >> Nachlässe und personenbezogene Sammlungen
1781-2003
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält Originalmaterial aus dem 18.-20. Jahrhundert, das der ehemalige Stadtarchivar von Tauberbischofsheim, Hans-Werner Siegel (29.07.1914-15.02.2010), zur Geschichte der Region gesammelt hat. Dazu kommt Schriftgut und Bildmaterial aus seinem Tätigkeitsbereich, das nach dem Tod Hans-Werner Siegels von seiner Familie an das Kreisarchiv gegeben wurde.
Einleitung: Hans-Werner Siegel (geb. 29.07.1914 in Waltershausen/Thüringen, gest. 15.02.2010 in Tauberbischofsheim), von Beruf Postbeamter, war jahrzehntelang ehrenamtlich im Bereich der Denkmalpflege in Tauberbischofsheim tätig. Vom Bürgermeister bereits früher mit heimatgeschichtlichen Recherchen beauftragt, wurde er im Sommer 1975 auch offiziell zum Stadtarchivar der Kreisstadt ernannt. Diese nach seiner Pensionierung bei der Post übernommene Aufgabe nahm er bis 1988 wahr. Sein Engagement im Bereich der Heimat- und Kunstgeschichte dokumentieren mehrere Buchpublikationen, zahlreiche Zeitungsartikel sowie eine rege Vortrags- und Sammlungstätigkeit. Schon zu Lebzeiten übergab er erste Dokumente zur dauerhaften Aufbewahrung an das Kreisarchiv (Z 1999/19). Nach seinem Tod gelangte auf der Basis eines mit der Familie abgeschlossenen Schenkungsvertrags weiteres Schriftgut, umfangreiches fotografisches Material sowie Literatur aus dem Nachlass von Hans-Werner Siegel an das Kreisarchiv (Z 2012/26). Das Kreisarchiv kann auf Grundlage dieses Schenkungsvertrags sowie einer 2015 abgeschlossenen Nachtragsvereinbarung, welche die Nutzung des Bildbestands regelt, die Unterlagen der Öffentlichkeit zugänglich machen. Das Bibliotheksgut wurde in die Bibliothek des Kreisarchivs eingegliedert, Schriftgut, Fotos und Dias dem Bestand N 18 angeschlossen. Die in zahlreichen Kunststoff-Schächtelchen übergebenen unsortierten, jedoch größtenteils beschrifteten Dias wurden zunächst grob vorsortiert. Kassiert wurden alle Dias, die Motive außerhalb des Main-Tauber-Kreises zeigten. Als aufbewahrenswert wurden dann 181 Fotos (Nr. 46-116) und 1058 Dias (Nr. 119-709) angesehen. Schriftgut und Fotos wurden von Unterzeichneter bearbeitet, die Dias im Rahmen eines Praktikums von Valentina Hildenbrand erfasst und signiert. Dabei galt die Maxime, dass Dias, die dasselbe Motiv zeigen, mit einer einzigen Titelaufnahme erschlossen werden. Wenn Bildstöcke und Steinkreuze in den beiden Werken von Karl Kolb "Bildstöcke im Taubertal", Tauberbischofsheim 1952, und "Madonnen im Taubertal", Tauberbischofsheim 1951, sowie im Inventar von Bernhard Losch, "Sühne und Gedenken. Steinkreuze in Baden-Württemberg", Stuttgart 1981, aufgeführt sind, wurde dies bei den Bemerkungen notiert. Die Überarbeitung und Endredaktion des Findbuchs erfolgte dann durch Unterzeichnete. Durch nachträgliche Identifizierung von Bildmotiven während der Endredaktion der Titelaufnahmen konnten manche Dias anderen Titelaufnahmen zugewiesen werden. Es sind dadurch nun 42 Nummern nicht mehr belegt: 276, 307-311, 327, 330-331, 343, 350, 353, 364, 370, 372, 391, 411, 428-429, 431, 463, 467, 471-472, 476, 498, 504, 507, 513, 531, 549, 611, 622, 624, 637, 661-662, 664, 675, 679, 680 und 686. Der Bestand umfasst insgesamt 668 Verzeichnungseinheiten in einem Umfang von 1,2 lfd.m. Wertheim-Bronnbach, im März 2015 Claudia Wieland
Der Bestand enthält Originalmaterial aus dem 18.-20. Jahrhundert, das der ehemalige Stadtarchivar von Tauberbischofsheim, Hans-Werner Siegel (29.07.1914-15.02.2010), zur Geschichte der Region gesammelt hat. Dazu kommt Schriftgut und Bildmaterial aus seinem Tätigkeitsbereich, das nach dem Tod Hans-Werner Siegels von seiner Familie an das Kreisarchiv gegeben wurde.
Einleitung: Hans-Werner Siegel (geb. 29.07.1914 in Waltershausen/Thüringen, gest. 15.02.2010 in Tauberbischofsheim), von Beruf Postbeamter, war jahrzehntelang ehrenamtlich im Bereich der Denkmalpflege in Tauberbischofsheim tätig. Vom Bürgermeister bereits früher mit heimatgeschichtlichen Recherchen beauftragt, wurde er im Sommer 1975 auch offiziell zum Stadtarchivar der Kreisstadt ernannt. Diese nach seiner Pensionierung bei der Post übernommene Aufgabe nahm er bis 1988 wahr. Sein Engagement im Bereich der Heimat- und Kunstgeschichte dokumentieren mehrere Buchpublikationen, zahlreiche Zeitungsartikel sowie eine rege Vortrags- und Sammlungstätigkeit. Schon zu Lebzeiten übergab er erste Dokumente zur dauerhaften Aufbewahrung an das Kreisarchiv (Z 1999/19). Nach seinem Tod gelangte auf der Basis eines mit der Familie abgeschlossenen Schenkungsvertrags weiteres Schriftgut, umfangreiches fotografisches Material sowie Literatur aus dem Nachlass von Hans-Werner Siegel an das Kreisarchiv (Z 2012/26). Das Kreisarchiv kann auf Grundlage dieses Schenkungsvertrags sowie einer 2015 abgeschlossenen Nachtragsvereinbarung, welche die Nutzung des Bildbestands regelt, die Unterlagen der Öffentlichkeit zugänglich machen. Das Bibliotheksgut wurde in die Bibliothek des Kreisarchivs eingegliedert, Schriftgut, Fotos und Dias dem Bestand N 18 angeschlossen. Die in zahlreichen Kunststoff-Schächtelchen übergebenen unsortierten, jedoch größtenteils beschrifteten Dias wurden zunächst grob vorsortiert. Kassiert wurden alle Dias, die Motive außerhalb des Main-Tauber-Kreises zeigten. Als aufbewahrenswert wurden dann 181 Fotos (Nr. 46-116) und 1058 Dias (Nr. 119-709) angesehen. Schriftgut und Fotos wurden von Unterzeichneter bearbeitet, die Dias im Rahmen eines Praktikums von Valentina Hildenbrand erfasst und signiert. Dabei galt die Maxime, dass Dias, die dasselbe Motiv zeigen, mit einer einzigen Titelaufnahme erschlossen werden. Wenn Bildstöcke und Steinkreuze in den beiden Werken von Karl Kolb "Bildstöcke im Taubertal", Tauberbischofsheim 1952, und "Madonnen im Taubertal", Tauberbischofsheim 1951, sowie im Inventar von Bernhard Losch, "Sühne und Gedenken. Steinkreuze in Baden-Württemberg", Stuttgart 1981, aufgeführt sind, wurde dies bei den Bemerkungen notiert. Die Überarbeitung und Endredaktion des Findbuchs erfolgte dann durch Unterzeichnete. Durch nachträgliche Identifizierung von Bildmotiven während der Endredaktion der Titelaufnahmen konnten manche Dias anderen Titelaufnahmen zugewiesen werden. Es sind dadurch nun 42 Nummern nicht mehr belegt: 276, 307-311, 327, 330-331, 343, 350, 353, 364, 370, 372, 391, 411, 428-429, 431, 463, 467, 471-472, 476, 498, 504, 507, 513, 531, 549, 611, 622, 624, 637, 661-662, 664, 675, 679, 680 und 686. Der Bestand umfasst insgesamt 668 Verzeichnungseinheiten in einem Umfang von 1,2 lfd.m. Wertheim-Bronnbach, im März 2015 Claudia Wieland
Bestand
Karl Kolb, Bildstöcke im Taubertal, Tauberbischofsheim 1952
Karl Kolb, Madonnen im Taubertal, Tauberbischofsheim 1951
Bernhard Losch, Sühne und Gedenken. Steinkreuze in Baden-Württemberg, Stuttgart 1981
Karl Kolb, Madonnen im Taubertal, Tauberbischofsheim 1951
Bernhard Losch, Sühne und Gedenken. Steinkreuze in Baden-Württemberg, Stuttgart 1981
Siegel, Hans-Werner; Postbeamter, Stadtarchivar, 1914-2010
Tauberbischofsheim TBB
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:40 PM CET