Kaiser Karl VI. bestätigt und erweitert ein Privileg von Kaiser Leopold I. (1688 Juli 21) für die Ritterschaft in Schwaben dahin, daß jedem Mitglied derselben in den nächsten drei Jahren bezüglich der in fremde Hände geratenen Güter das Einstandsrecht (ius retractus) zustehen und die Einlösung der "ad manus mortuas" veräußerten Güter zum landesüblichen Preis gestattet sein soll.
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Kaiser Karl VI. bestätigt und erweitert ein Privileg von Kaiser Leopold I. (1688 Juli 21) für die Ritterschaft in Schwaben dahin, daß jedem Mitglied derselben in den nächsten drei Jahren bezüglich der in fremde Hände geratenen Güter das Einstandsrecht (ius retractus) zustehen und die Einlösung der "ad manus mortuas" veräußerten Güter zum landesüblichen Preis gestattet sein soll.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 41 Nr. 59
41/4: 1718 Januar 24, Güterstand
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 41 Kraichgau
Kraichgau >> Generalia
1718 Januar 24
Urkunden
Ausstellungsort: Wien
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel anh. in vergoldeter Kapsel
Besonderheiten: Roter Samt
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel anh. in vergoldeter Kapsel
Besonderheiten: Roter Samt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:06 MESZ